Nach Angaben der italienischen Gazzetta dello Sport ist Juventus Turin erneut am ehemaligen Manchester City-Verteidiger John Stones auf dem Transfermarkt interessiert, während der FC Bologna-Verteidiger Lucumí kurz vor einem Wechsel zum Süper Lig-Klub Galatasaray steht.

Da Spielerverkäufe noch nicht die benötigten Mittel eingebracht haben, hat Juventus Turin in letzter Zeit den Markt der vereinslosen Spieler ins Auge gefasst. Im Hinblick auf die Stärkung der Abwehr ist der Name Stones wieder aufgetaucht – der englische Nationalspieler hat Manchester City, wo er neun Jahre lang gespielt hatte, vor Monaten verlassen, mit einer Vitrine voller Trophäen. Zuvor war die Akte Stones in den Händen des ehemaligen CEO Darmian Comolli, und nun kann sein Nachfolger Giovanni Carnevali dieses bisher unbearbeitete Dokument erneut prüfen. Der Berater des Spielers hatte sich zuvor proaktiv mit dem Trainingsgelände von Continassa in Verbindung gesetzt, und die beiden Seiten haben in den letzten Tagen erneut Kontakt aufgenommen. Stones steht für stabile Stärke, Erfahrung und eine ausgeprägte Persönlichkeit für Juventus Turin.
Es gibt jedoch zwei große Hindernisse für einen Wechsel von Stones. Erstens der finanzielle Aspekt: Wie andere Schlüsselspieler, die europäische Spitzenvereine verlassen, muss Stones verstehen, welche Art von Serie A-Gehalt er bereit ist zu akzeptieren, da es eindeutig unmöglich ist, seine Premier League-Einkünfte zu reproduzieren. Die Gehaltsobergrenze von Juventus Turin liegt bei etwa 6 Millionen Euro pro Jahr, aber sie können nicht zu viele Spieler zu diesem Preis verpflichten, und die gesamte Lohnsumme muss streng kontrolliert werden. Zweitens Bedenken wegen Verletzungen: Der Engländer war in den letzten beiden Spielzeiten jeweils etwa drei Monate lang wegen Oberschenkelmuskelverletzungen außer Gefecht gesetzt, zusätzlich zu mehreren kleineren Verletzungen, wodurch er in zwei Jahren mehr als 50 Spiele verletzungsbedingt verpasste. Insgesamt würde Stones das Team erheblich verstärken, aber die Kosten sind hoch, und eine kontinuierliche Verfügbarkeit kann nicht garantiert werden.
Bevor Stones wieder in den Fokus rückte, war Lucumí vom FC Bologna die erste Wahl von Juventus Turin für die Abwehr, und Carnevali ist immer noch an ihm interessiert. Der FC Bologna verlangt 25 Millionen Euro (was noch verhandelt werden kann), aber Juventus Turin hat diese Mittel noch nicht aufgebracht. In den letzten Tagen schaltete sich plötzlich Galatasaray ein und bereitet sich darauf vor, dem Kolumbianer ein Jahresgehalt von 5 Millionen Euro anzubieten, allerdings nur, wenn sie zuvor Davinson Alexis (nach dem Como gefragt hat) verkaufen, um Gelder zu erhalten und die Ausländerquote der Süper Lig einzuhalten. Außerdem kontaktierte Galatasaray letzte Woche Bremer, erhielt aber eine kalte Antwort.
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