Nachdem Pirlo bestätigt hatte, dass er nicht der Cheftrainer der italienischen Nationalmannschaft sein würde, verlagerte sich der Fokus des italienischen Fußballs schnell auf die Zukunft des technischen Direktors Maldini. Es wird berichtet, dass Maldini aufgrund von Unzufriedenheit, die aus dem „Pirlo-Vorfall“ resultiert, zurücktreten könnte, und der Präsident des italienischen Fußballverbandes, Giovanni Malagò, hat bereits alternative Lösungen vorbereitet.

Pirlo hatte zuvor über soziale Medien bekannt gegeben, dass er nicht der neue Cheftrainer der italienischen Nationalmannschaft sein würde. Mit dieser endgültigen Entscheidung eskaliert neben der Wahl des neuen Trainers auch die Kontroverse um die Managementstruktur der Azzurri weiter, wobei der technische Direktor Maldini als Erster betroffen ist.

Es wird davon ausgegangen, dass Maldini zuvor Präsident Malagò vom italienischen Fußballverband seine Unzufriedenheit mitgeteilt hatte, da er der Meinung war, dass die ihm bei Amtsantritt als technischer Direktor versprochene „vollständige Entscheidungsautonomie“ nicht gewährleistet worden sei. Quellen zufolge könnte Maldini nun, falls sich die beiden Parteien nicht auf eine neue Vereinbarung einigen können, seinen Rücktritt einreichen, und sein Berater Leonardo könnte ihn ebenfalls verlassen.

Diese Situation könnte den italienischen Fußballverband wieder auf den Stand von vor einigen Wochen zurückwerfen. Damals versuchte Malagò, der gerade zum Präsidenten des Verbandes gewählt worden war, Maldini davon zu überzeugen, die Position des technischen Direktors zu übernehmen, und versprach ihm volle Managementbefugnisse. Meinungsverschiedenheiten während Pirlo's Ernennung führten jedoch zu einer Zerrüttung ihrer Beziehung.

Derzeit arbeitet Malagò hart daran, diese Situation zu verhindern. Er hofft, Maldini und Leonardo versichern zu können, dass der Reformplan weiter vorangetrieben wird, und schnell den neuen Nationaltrainer zu bestimmen.

Nach Pirlo's Rückzug konzentriert sich die engere Auswahl wieder auf zwei Personen: Roberto Mancini und Antonio Conte. Mancini bleibt dabei Malagòs bevorzugte Wahl, während Conte starke Unterstützung von den Serie A-Vereinen erhält. Es ist erwähnenswert, dass die Serie A-Vereine auch eine bedeutende Kraft bei der Förderung von Malagòs Wahl zum Präsidenten des Verbandes waren.

Bevor jedoch mit der Auswahl eines neuen Trainers fortgefahren wird, muss Malagò zunächst die Probleme mit Maldini und Leonardo lösen. Sollten die beiden letztendlich gehen, hat Malagò auch einen Plan B vorbereitet.

Laut La Gazzetta dello Sport wird Malagò, falls Maldini und Leonardo ihren Rücktritt einreichen, die Entscheidung akzeptieren und erwägen, Giorgio Chiellini zum neuen technischen Direktor zu ernennen, wodurch Maldini durch eine andere italienische Fußballlegende ersetzt würde.

Dieser Plan erfordert jedoch noch die Abstimmung mit Juventus Turin. Chiellini ist derzeit Mitglied der Geschäftsleitung von Juventus Turin und hat gerade die Rolle des neuen Chief Club Affairs Officer des Vereins übernommen. Zuvor war er für die institutionellen Beziehungen des Vereins zuständig, und seine aktuelle Position konzentriert sich mehr auf Managementaufgaben als auf Angelegenheiten der ersten Mannschaft.

Chiellini wird morgen auch an der Sitzung des Bundesrates des italienischen Fußballverbandes in Rom als Verbandsfunktionär teilnehmen. Sollte Malagò ihm offiziell eine Einladung aussprechen, wird der ehemalige Kapitän Italiens vor einer wichtigen Karrierewahl stehen: bei Juventus Turin zu bleiben oder eine schwierige, aber sehr attraktive Herausforderung der Nationalmannschaftsreform anzunehmen.

Zuvor, nachdem Maldini und Leonardo Vertreter der Serie A-Vereine getroffen hatten, unterstützte Chiellini öffentlich ihre Arbeit: „Sie sind die richtigen Leute, um neu anzufangen. Die Mannschaft braucht einige Veränderungen, aber ich glaube, diese Veränderungen geschehen allmählich. Paolo verdient volles Vertrauen.“

Sollte Maldini tatsächlich zurücktreten, könnte diese Aussage in nur wenigen Wochen ihre praktische Bedeutung verlieren.

Sollte Chiellini neuer technischer Direktor werden, könnte sich auch die Auswahl des Nationaltrainers beschleunigen. Da die Serie A-Vereine auf Contes Rückkehr zu den Azzurri hoffen, könnte Chiellini diese Wahl vorantreiben.

Conte und Chiellini arbeiteten während ihrer Zeit bei Juventus Turin zusammen und verhalfen dem Team nach einer schwierigen Phase wieder zum Erfolg. Nun ist diese erfolgreiche Erfahrung ein wichtiger Faktor, der Contes Rückkehr als Trainer Italiens unterstützt. Berichten zufolge wartet Conte seit mehreren Monaten auf einen Anruf von der Nationalmannschaft.

Da die Zeit drängt, rückt auch das erste Spiel der italienischen Nationalmannschaft näher – am 25. September trifft Italien in Rom auf Belgien und beginnt eine neue Reise.

Übersetzt von KI.

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