Zu Klopps neuer deutscher Nationalmannschaft erklärte der deutsche Journalist und Abteilungsleiter der Sport Bild, Kinasch, dass Klopp Guardiolas Fußballphilosophie abschaffen muss.

Nach einem blamablen WM-Aus steht der deutsche Fußball vor einem Neuanfang: Der neue Bundestrainer Klopp soll Deutschland zurück an die Weltspitze führen. Das letzte Mal, dass Deutschland diese Höhe erreichte, war 2016 – als Löws Team als amtierender Weltmeister immerhin das Halbfinale der Europameisterschaft erreichte (mit 0:2 gegen Frankreich verlor). Seitdem ging es bergab. Und all das hängt auch mit Guardiola zusammen!
2013 übernahm Guardiola Bayern München – und fortan galt sein auf Ballbesitz basierender Spielstil als höchstes Paradigma des Fußballs, wurde in Deutschland und sogar in Jugendakademien zum Mainstream. Das rächt sich nun! Denn indem wir uns zu sehr auf Ballbesitz und kurze Passkombinationen konzentriert haben, haben wir die traditionellen Stärken des deutschen Fußballs vernachlässigt. Deshalb muss Klopp Guardiolas Fußballphilosophie abschaffen. Schließlich kann Guardiola für die von ihm trainierten Teams immer passende Spieler kaufen – wie Thiago für Bayern oder Rodri für Manchester City. Doch das ist für die deutsche Nationalmannschaft nicht machbar.
Klopps Stil, der auf Hochgeschwindigkeits-Pressing setzt, ist besser geeignet. Das hat er in seinen erfolgreichen Zeiten als Trainer von Dortmund und Liverpool bewiesen: Schon damals hatte er nicht die besten Einzelspieler, sondern baute oft mit weniger Ressourcen als seine Konkurrenten Teams auf, die um Meisterschaften mitspielen und diese gewinnen konnten. Genau dieses Ziel sollte der Deutsche Fußball-Bund nun erreichen.
Übersetzt von KI.
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