Andy Burnham, der neue britische Premierminister, hat am Dienstag seinen Widerstand gegen den Plan der FIFA bekundet, eine kommerzielle Gesellschaft zu gründen und Kapital für private Investoren zu öffnen.

Der Widerstand gegen Infantino und den Plan der FIFA, eine kommerzielle Tochtergesellschaft zu gründen und zu verkaufen, wächst. Die UEFA-Mitglieder werden diese Woche eine Dringlichkeitssitzung abhalten, und der britische Premierminister Burnham äußerte am Dienstag ebenfalls öffentlich seine Bedenken. Burnham kritisierte die FIFA und die Kommerzialisierungsbestrebungen ihres Präsidenten über soziale Medien.
„Lassen Sie mich ganz direkt sein: Fußball gehört nicht Investoren“, sagte die Person, die am 20. Juli das Amt des britischen Regierungschefs antrat. „Er gehört den Menschen auf den Tribünen, denen, die jede Woche bei Wind und Wetter am Spielfeldrand stehen.“
FIFA könnte enorme Mittel erhalten
Die FIFA hofft, durch die Gründung einer kommerziellen Gesellschaft, die die Rechte an verschiedenen Wettbewerben, einschließlich der FIFA-Weltmeisterschaft, verwalten wird, neue Einnahmequellen zu erschließen. Die FIFA schätzt den Wert des Unternehmens auf etwa 20 Milliarden US-Dollar (rund 17,5 Milliarden Euro) und hofft, durch den Verkauf eines Teils ihrer Vermögenswerte an Investoren fast 4,2 Milliarden US-Dollar (3,7 Milliarden Euro) einzunehmen.
Auch die Partnerwahl der FIFA für diese Tochtergesellschaft hat Fragen aufgeworfen. Wenn Thrive Capital eine Minderheitsbeteiligung erwirbt, würde dies bedeuten, dass jemand, der eng mit Trump verbunden ist, in diese globale Fußballorganisation eintritt: Joshua Kushner, der Schwager von Trumps Schwiegersohn und Sohn des US-Botschafters in Frankreich.
„Wenn man einen Teil verkauft hat, hat man alles verkauft.“
Obwohl die FIFA und Infantino diesen Plan verteidigen und behaupten, er werde allen Mitgliedsverbänden mehr Einnahmen bringen, wird dieser Kapitalisierungsansatz vom britischen Premierminister nicht begrüßt.
„Die FIFA-Weltmeisterschaft ist keine Ware. Sie ist das größte Sportereignis der Welt, und sie hat noch nie jemandem gehört, um verkauft zu werden“, fuhr Burnham, der Labour-Politiker aus dem Großraum Liverpool, fort und verteidigte den Breitensport: „Man kann es verpacken, wie man will. Wenn man einen Teil verkauft hat, hat man alles verkauft.“
Schließlich schloss er: „Fußball gehört den Fans. Das war schon immer so und wird immer so bleiben.“
Übersetzt von KI.
Die AF-Website ist jetzt online! Vollständige Nachrichten, Kommentare, Spieldetails und Statistiken auf dem Computer. Besuchen Sie: www.allfootballapp.com
England
Gianni Infantino
FIFA World Cup
Alle Kommentare