Nach Sport1 hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bestätigt, dass die "Mundschutz-Regel", die während der Weltmeisterschaft für große Kontroversen sorgte, ab der nächsten Saison offiziell in das deutsche Fußballsystem Einzug halten wird. Spieler der 1. und 2. Bundesliga werden bestraft, wenn sie bei der Kommunikation auf dem Spielfeld absichtlich ihren Mund mit den Händen bedecken.

Im Gegensatz zur Umsetzung bei der Weltmeisterschaft werden die deutschen Ligen jedoch den Spielern, die gegen die Regel verstoßen, nicht direkt eine Rote Karte zeigen, sondern es gemäß den UEFA-Standards handhaben, wobei den Übeltätern eine Gelbe Karte gezeigt wird.
Die UEFA hat zuvor beschlossen, diese Regel in ihren Wettbewerben milder umzusetzen. Im Vergleich zu den strengen FIFA-Maßnahmen während der Weltmeisterschaft hofft die UEFA, das Bedecken des Mundes durch Spieler bei der Kommunikation durch Gelbe Karten einzudämmen und gleichzeitig zu vermeiden, dass der Spielverlauf durch einen einzigen Verstoß direkt verändert wird.
Zusätzlich zur "Mundschutz-Regel" wird es in den deutschen Profiligen in der nächsten Saison auch mehrere Anpassungen geben.
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte bereits Anfang Juli angekündigt, dass die Liga die Strafen für Zeitspiel weiter verschärfen werde. Gleichzeitig wird auch die Eingriffsbefugnis des Video-Assistenten (VAR) erweitert, um die Genauigkeit und Effizienz der Spielleitung zu verbessern.
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