Laut Bild wurde Brescia Calcio aufgrund von Schulden in Höhe von rund 20 Millionen Euro für insolvent erklärt. Der 1911 gegründete italienische Traditionsverein hat nach 114 Jahren den Spielbetrieb eingestellt.

Das Insolvenzurteil beendet eine monatelange Finanzkrise. In den letzten anderthalb Jahren haben sich die finanziellen Probleme des Vereins, ausgelöst durch unbezahlte Löhne und Sozialversicherungsbeiträge, stetig verschlechtert. Die Behörden erklärten, dass der Verein ursprünglich beabsichtigte, Steuergutschriften zur Deckung dieser Kosten zu verwenden, diese Gutschriften jedoch später für ungültig erklärt wurden.
Brescia hatte sich bereits einen Platz in der Serie B für die Saison 2024/25 gesichert. Aufgrund finanzieller Probleme und Ermittlungen der Finanzaufsichtsbehörden bestrafte das Sportgericht das Team Ende Mai 2025 mit einem Abzug von 4 Punkten. Infolgedessen fiel Brescia vom 18. Platz unter 20 Teams und stieg in die dritte Liga ab.
Anschließend meldete der Vereinsbesitzer Massimo Cellino (70) das Team nicht für die Serie C für die nächste Saison an und erfüllte die finanziellen Anforderungen nicht. Folglich entzog der italienische Fußballverband (FIGC) dem Verein am 3. Juli 2025 die Profilizenz. In seiner Erklärung listete der FIGC alle unbezahlten Schulden und Versäumnisse von Cellino auf. Aufgrund von Schulden in Höhe von rund 20 Millionen Euro beantragten die Staatsanwälte daraufhin die Insolvenz. Nun wird ein Insolvenzverwalter die Liquidation des Vereinsvermögens übernehmen.
Nach dem Insolvenzantrag wurde der Verein im Sommer 2025 aufgelöst. Ein neuer lokaler Fußballverein, Union Brescia, wurde daraufhin gegründet, mit dem Ziel, in der Serie B anzutreten. Die Zukunft von Brescia Calcio hängt vom Fortschritt der nachfolgenden Verfahren ab.
Übersetzt von KI.
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