Der Plan von FIFA-Präsident Infantino, die FIFA Weltmeisterschaft zu verkaufen, hat Empörung ausgelöst. Bayern München Sportdirektor Eberl nannte den Schritt am Mittwoch „beschämend“. „Ich schäme mich dafür, dass die Fußballwelt überhaupt über so eine Idee diskutiert. Der Fußball gehört uns nicht“, sagte der 52-jährige Funktionär.

Eberl sagte, er habe das Gefühl, die FIFA „will nur Geld verdienen, und das macht mich krank.“ Er unterstützte die Diskussion der UEFA über einen Boykott der FIFA Weltmeisterschaft bei einem Krisentreffen: „Ich war immer für Dialog. Aber wenn es so weit kommt, würde ich mich tatsächlich dafür einsetzen, dass Europa eine starke Haltung einnimmt und sagt: Nein, wir machen da nicht mit.“

Borussia Dortmund Berater Sammer äußerte sich am Mittwoch auf dem Internationalen Trainerkongress in Mainz vorsichtiger zu dem Thema: „Infantino muss es erst einmal schaffen, alle unterzubringen, das ist seine und die Verantwortung der FIFA. Diese Linie war schon immer schwer zu halten“, sagte Sammer. Er glaubt aber auch, dass Gefahr besteht, wenn „die Integrität des Spiels beeinträchtigt wird.“ Sammer betonte, dass, wenn „die emotionale Glaubwürdigkeit des Fußballs“ aufs Spiel gesetzt wird, es „die Wurzeln des Fußballs“ berührt.

Kofielt, Trainer der 2. Bundesliga-Mannschaft Darmstadt 98, übte ebenfalls starke Kritik: „Als normaler Mensch finde ich das einfach eine Katastrophe“, erklärte er unmissverständlich, „Das Spiel selbst und das Seherlebnis entfernen sich immer weiter von uns. Das finde ich inakzeptabel.“ Pötzel, die in dieser Saison Trainerin der Frauenfußballmannschaft von Union Berlin wurde, sagte, sie würde deswegen einen Teil ihres Glaubens und ihrer Freude verlieren. VfB Stuttgart-Trainer Sebastian Hoeneß sagte, ihm „fällt kein Nutzen daraus ein.“

Am Dienstag berichteten mehrere Medien, dass FIFA-Präsident Infantino plant, FIFA Weltmeisterschaft-Anteile über die neu gegründete Tochtergesellschaft FIFA Forward Enterprise (FFE) an private Investoren zu übertragen. Die FIFA bestätigte diesen Plan später weitgehend in einer Erklärung.

Übersetzt von KI.

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