Laut Gazzetta dello Sport füllt Stones' Ankunft die Lücke in Inters Abwehr, die nach dem Abgang von Acerbi und de Vrij entstanden ist, und kühlt auch die Bemühungen des Teams um Tottenhams argentinischen Innenverteidiger Romero erheblich ab. Nachdem jedoch die Abwehrprobleme gelindert wurden, sind andere Transferziele von Inter wieder ins Visier gerückt.

Dieser „Stones-Deal“ ist nicht ganz ohne finanzielle Kosten. Obwohl der Transfer des englischen Verteidigers von Manchester City zu Inter auf dem Papier keine traditionell hohe Ablösesumme beinhaltet, wird der Deal Oaktree Capital dennoch einen Ausgabendruck von etwa 9 Millionen Euro auferlegen. Die größten Kosten entstehen durch die Spielergehälter: Stones wird einen Zweijahresvertrag mit einem jährlichen Nettogehalt von etwa 4 Millionen Euro unterzeichnen, und der Verein muss auch einen Teil der Beraterprovisionen übernehmen.

Insgesamt ist dies immer noch eine kostengünstige Investition. Doch es stellt sich die Frage: Wie wird Inters Budget von rund 40 Millionen Euro für den diesjährigen Transfermarkt nun aufgeteilt?

Stones' Ankunft reduziert Inters Bedarf an einem Innenverteidiger erheblich. Aus der Perspektive der Positionsanpassung, der Kaderstruktur und der finanziellen Kosten haben sich auch Romeros Chancen auf einen Wechsel verringert.

Derzeit besteht Kontakt zwischen Inters Management, Tottenham Hotspur und Romeros Beraterteam, doch die Intensität der Verhandlungen ist nicht mehr so hoch wie noch vor einigen Tagen. Wenn beide Parteien ihre Transfer- und Gehaltsforderungen nicht anpassen, wird dieser Deal wahrscheinlich letztendlich nicht zustande kommen.

Schließlich hat Inter seine Abwehrlücke bereits durch die Verpflichtung von Stones geschlossen, was die Notwendigkeit von Romero natürlich reduziert. Der Transfermarkt ändert sich jedoch schnell, und wenn sich wenige Tage vor Schließung des Fensters neue Entwicklungen ergeben, kann nicht ausgeschlossen werden, dass dieser Deal wieder Fahrt aufnimmt.

Ein Schlüsselfaktor ist Romeros Situation bei Tottenham Hotspur. Wenn er weiterhin keine Lösung mit dem Team findet und Tottenham Hotspur kein zufriedenstellendes Angebot erhält, kann sich die betreffende Situation erneut ändern.

Nachdem der Romero-Deal abgekühlt ist, überlegt Inter, Gelder in andere Positionen zu investieren.

Die rechte Flanke ist zu einem Schwerpunkt für das Team geworden. Derzeit kann diese Position nicht allein auf Luis Enrique setzen, dessen Leistung die Erwartungen nicht erfüllt hat, und Inter sucht auf dem Markt nach einem Spieler, der langfristig die Aufgaben auf der rechten Flanke übernehmen kann.

Die aktuelle Auswahlliste ist umfangreich, aber der Verein hat noch kein absolutes Prioritätsziel identifiziert. Es kann jedoch bestätigt werden, dass Inter in dieser Position immer noch eine Verstärkung erwartet.

Im Gegensatz dazu hat sich im Mittelfeld ein klarerer Kandidat herauskristallisiert – FC Liverpool-Mittelfeldspieler Curtis Jones.

Der englische Spieler ist immer auf Inters Transferliste geblieben, besonders nachdem er von Trainer Chivu genehmigt wurde. Chivu ist der Meinung, dass Jones' technische Eigenschaften und spielerische Fähigkeiten sehr gut zum aktuellen 3-5-2-System von Inter passen.

Wenn der Deal letztendlich abgeschlossen wird, könnte Inters Kader ein stärker ausgeprägtes „englisches Element“ aufweisen.

Derzeit befinden sich die Verhandlungen zwischen Inter und dem FC Liverpool noch im Stadium des vor einigen Wochen abgelehnten Angebots, doch da sich das Transferfenster seinem späteren Stadium nähert, könnten beide Seiten in den kommenden Tagen den Kontakt wieder aufnehmen.

Inters Interesse an Jones hat sich nicht geändert, und der Spieler selbst hat die Idee, sich den Nerazzurri anzuschließen und eine neue Phase seiner Karriere zu beginnen, nicht aufgegeben.

Daher löst Stones' Ankunft nicht nur Inters Abwehrprobleme, sondern könnte auch die Transferrichtung des Vereins in diesem Sommer neu ausrichten: von der Verfolgung teurer Innenverteidiger zur Verstärkung der rechten Flanke und des Mittelfelds. Als Nächstes wird entscheidend sein, wie das 40-Millionen-Euro-Budget verwendet wird, um die endgültige Form von Inters Kader zu bestimmen.

Übersetzt von KI.

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