Nach der Kontroverse über den Investitionsplan der FIFA hat sich auch die europäische Spielergewerkschaft FIFPRO dagegen ausgesprochen. Das Kernproblem ist, dass die Spieler fast nicht an der Entscheidungsfindung beteiligt waren.

FIFPRO erklärte in einer Mittwochsmitteilung, es sei beunruhigend, dass ein so großes Projekt fast hinter verschlossenen Türen vorangetrieben wurde, ohne wesentliche Beteiligung der am stärksten Betroffenen, bis es kurz vor einer Einigung stand.
Der europäische Zweig dieser globalen Spielerrechtsorganisation erklärte ausdrücklich, dass er den Plan von FIFA-Präsident Gianni Infantino, einen Teil des FIFA World Cup-Eigenkapitals an private Investoren zu verkaufen, nicht unterstützt und dass FIFPRO dies „niemals tun würde“.
Der Vertrauensbruch der FIFA stärkt die Position von FIFPRO weiter. Die beiden Parteien hatten erst Ende Juni eine Absichtserklärung unterzeichnet, in der sie sich darauf geeinigt hatten, sich künftig besser um das Wohlergehen der Spieler zu kümmern. FIFPRO erklärte, dass die jüngste Umgehung des neu eingerichteten Dialogmechanismus zwischen ihnen durch die FIFA diese Bedenken nur vertiefen wird.
Nach dem Vertrauensbruch hat FIFPRO, die rund 35.000 europäische Berufsfußballer vertritt, die nationalen Fußballverbände und Regierungen aufgefordert, den „Fußball“ gemeinsam als „öffentliches Gut“ zu bewahren und die Interessen der Spieler zu schützen.
Übersetzt von KI.
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