Laut Marca sprach Fran Soto, Präsident des Technischen Komitees der spanischen Schiedsrichter, im Radio COPE über die unzureichende Präsenz spanischer Schiedsrichter bei der Weltmeisterschaft und stellte mehrere neue Regeln für die kommende Saison vor.

Fran Soto, Präsident des Technischen Komitees der spanischen Schiedsrichter (CTA), ging in der COPE-Radiosendung „El Partidazo de COPE“ auf die aktuelle Situation der spanischen Schiedsrichter ein und enthüllte dabei mehrere wichtige Informationen, insbesondere zu den Änderungen für die nächste Saison. Einer der von den Fans am meisten erwarteten Aspekte ist, dass die Trinkpausen, die bei der Weltmeisterschaft große Aufmerksamkeit erregten, in La Liga nicht eingeführt werden. Soto erklärte, dass diese Maßnahme nur bei Temperaturen über 32 Grad Celsius aktiviert würde, was bedeuten würde, dass die meisten Spiele nicht unterbrochen würden. Er schloss auch explizit längere Unterbrechungen wie die 28-minütige Pause im WM-Finale aus. Soto witzelte, dass der spanische Fußball „romantischer“ bleiben und die traditionelle 15-minütige Halbzeitpause beibehalten würde.
Ein weiterer Schwerpunkt des Interviews war die Unzufriedenheit des CTA mit der FIFA. Grund dafür ist die geringe Präsenz spanischer Schiedsrichter bei der Weltmeisterschaft; nur ein spanischer Schiedsrichter, Hernández Hernández, leitete während des gesamten Turniers Spiele. Soto bezeichnete dieses Ergebnis als „sehr negativ“ und gab zu, dass es im Schiedsrichterwesen Überraschung und eine gewisse Verärgerung gab. Er betonte, dass das Niveau der spanischen Schiedsrichter nicht mit einer so geringen Teilnehmerzahl übereinstimme, und erwähnte auch, dass Hernández Hernández und der Assistent Alejandro im Spiel zwischen Brasilien und Haiti gute Leistungen erbracht hätten, was es schwierig mache, die Situation rein aus leistungsbezogener Sicht zu erklären.
Fall Negreira erneut zur Sprache gebracht
Auf die Frage, ob der Fall Negreira die Entscheidung der FIFA beeinflusst haben könnte, schloss Soto diese Möglichkeit nicht aus, gab aber zu, den wahren Grund nicht zu kennen. Er erklärte, dass, wenn es wirklich keine objektiven Schiedsrichterstandards für die Auswahl spanischer Schiedsrichter gäbe, dies nur bedeuten könne, dass es andere Faktoren jenseits des Spielfeldes gegeben habe. Soto betonte, dass die Schiedsrichter zu denjenigen gehörten, die zum damaligen Zeitpunkt am stärksten vom Fall Negreira betroffen waren, und bestätigte, dass die CTA ein persönliches Treffen mit FIFA-Offiziellen abwartet, um offiziell eine Erklärung anzufordern, anstatt über Briefe oder schriftliche Erklärungen zu kommunizieren.
Regeln
Im Hinblick auf die kommende Saison enthüllte der CTA-Präsident bereits mehrere neue Regeln, die alle auf Bestimmungen basieren, die erstmals bei der Weltmeisterschaft erprobt wurden. Dazu gehört die Verkürzung der Spielunterbrechungszeit: Ausgewechselte Spieler müssen das Feld innerhalb von 10 Sekunden verlassen, andernfalls verzögert sich die nächste Auswechslung um eine zusätzliche Minute; außerdem beinhaltet es eine Neubewertung des Verfahrens zur Vergabe einer zweiten Gelben Karte und die Verwendung von Spielbällen mit eingebauten Mikrochips, um automatisch den genauesten Rahmen für Abseitsentscheidungen auszuwählen. Bei der Erörterung dieser Technologie warnte Soto vor übermäßiger Abhängigkeit. Er erklärte, dass diese Technologie zwar Probleme bei der automatischen Rahmenauswahl lösen könne, aber andere technische Störungen, wie Fehler in den Spieler-Tracking-Systemen, nicht beseitigen könne. In der letzten Saison mussten in einem Copa del Rey-Spiel zwischen Atlético Madrid und FC Barcelona aufgrund eines solchen Problems die Linien manuell gezogen werden.
Trotz der enttäuschenden Ergebnisse bei der Weltmeisterschaft bewertete Soto sein erstes Jahr an der Spitze des CTA sehr positiv. Er hob insbesondere die Leistungen in den Finalphasen der La Liga und Segunda División in der letzten Saison hervor und merkte an, dass die Aufstiegs-Playoffs sauber und reibungslos verliefen, ohne VAR-Eingriff. Was ihn noch stolzer machte, war, dass in einer Saison vier Schiedsrichter von der Segunda División in die La Liga aufstiegen, was historisch sehr selten ist. Am Ende des Interviews forderte der Ausschussvorsitzende für die neue Saison gegenseitiges Verständnis zwischen Schiedsrichtern, Vereinen und Fans, und angesichts der immanenten Schwierigkeit des Berufs erhoffte er sich mehr Toleranz von außen.
Übersetzt von KI.
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