Altobelli, ein Schlüsselspieler beim WM-Sieg Italiens 1982, lobte Mancinis Trainerfähigkeiten, sprach aber auch seinen Abschied von der italienischen Nationalmannschaft an, um in Saudi-Arabien zu trainieren.

Altobelli sagte La Repubblica: „Darf ich mit einem ‚Aber‘ beginnen? Mancini ist ein ausgezeichneter Trainer; er kann jede Mannschaft und jede starke Mannschaft trainieren.“ Er sagte auch, dass er Mancini eine Nachricht geschickt habe, um ihm zu gratulieren und ihm viel Glück zu wünschen, „weil ich hoffe, dass er gute Leistungen erbringt. Aber dieser Makel ist immer noch da.“
Er sagte, dies beziehe sich auf Mancinis Abschied von seiner Position als italienischer Nationaltrainer: „Es war richtig für ihn, nach Saudi-Arabien zu gehen; es war eine Karriereentscheidung. Aber dann kann man nicht zurückkommen und sagen ‚Es tut mir leid.‘ Wenn es einmal getan ist, kann man es nicht bereuen.“
Bezüglich Mancinis Entschuldigung war Altobellis Haltung klar: „Es ist leider zu spät.“ Ob die Fans Mancini letztendlich verzeihen, hängt seiner Meinung nach von ihnen ab: „Ich weiß nicht, ob sie ihm verzeihen werden.“ Altobelli betonte auch, dass Mancini im Fußball eine seltene zweite Chance erhielt: „Er bekam eine zweite Chance, nicht jeder bekommt eine, es ist fast einzigartig. Mal sehen, wie er sie nutzt.“ Der ehemalige Stürmer glaubt, dass nur Ergebnisse die öffentliche Wahrnehmung von Mancinis Rückkehr ändern können: „Er darf diese goldene Gelegenheit nicht verschwenden. Mit Ergebnissen können diese Dinge vielleicht vergessen werden.“
Schließlich sprach Altobelli auch über die neuen Arrangements Italiens und Ranieris Rolle: „Er ist ein großartiger Trainer, jemand, den ich sehr respektiere, aber ich verstehe diese Entscheidung nicht. Ich akzeptiere sie aber.“
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