Nach Mitteilungen des spanischen Fußballverbandes und der FIFA vom Donnerstag hat Atlético Madrid eine Beschwerde gegen den FC Barcelona eingereicht und wirft ihnen vor, ohne Erlaubnis mit Alvarez verhandelt zu haben, dessen Vertrag bis Juni 2030 läuft. Der FC Barcelona wird seine Verteidigung vorlegen; ein ähnlicher Streit entstand bereits vor sieben Jahren wegen des Transfers von Griezmann, wobei der FC Barcelona damals lediglich mit 300 Euro bestraft wurde.

Damals wie heute teilte die FIFA Atlético Madrid mit, dass sie nicht eingreifen könne, da der Streit zwei Vereine desselben Verbandes betreffe. Die FIFA-Regularien zum Status und Transfer von Spielern besagen zudem klar: „Der Transfer von Spielern zwischen Vereinen, die demselben Verband angehören, unterliegt spezifischen Regelungen des jeweiligen Verbandes“ und „Jeder Verband hat in seinen Regelungen geeignete Maßnahmen zum Schutz der Vertragsstabilität festzulegen, unter Beachtung zwingender nationaler Gesetze und Tarifverträge.“

Dies führt zu den aktuellen Wettbewerbsbestimmungen, die bezüglich Spielern unter gültigen Verträgen besagen: „Jeder Verein, der einen Berufsspieler verpflichten möchte, muss den derzeitigen Verein des Spielers vor Aufnahme von Verhandlungen mit dem Spieler schriftlich über seine Absicht informieren.“

Der klarste Präzedenzfall stammt aus dem Sommer 2019. Atlético Madrid beschwerte sich damals beim spanischen Fußballverband und behauptete, der FC Barcelona habe tatsächlich einen Vertrag mit dem französischen Stürmer Griezmann unterzeichnet. Die FIFA konnte nicht eingreifen, und diese Beschwerde, die beim spanischen Fußballverband eingereicht wurde, führte letztendlich nur zu einer Geldstrafe von 300 Euro für den FC Barcelona; selbst die Empfehlung des Ermittlers, das Camp Nou Stadion für ein Spiel zu schließen, wurde reduziert.

Der Wettbewerbsausschuss stellte in seinem Urteil explizit fest, dass nicht bewiesen werden konnte, dass Griezmann bereits beim FC Barcelona unterschrieben hatte, während sein Vertrag mit Atlético Madrid noch gültig war. Der Ausschuss stellte jedoch fest, dass der FC Barcelona in dieser Zeit Verhandlungen eingeleitet und aufrechterhalten hat, ohne Atlético Madrid vorher schriftlich zu benachrichtigen.

Dennoch betrachtete der Ausschuss dies nicht als schwerwiegenden Verstoß des FC Barcelona, da er der Ansicht war, dass die Verhandlungen des FC Barcelona mit Griezmann im Mai begannen, zu welchem Zeitpunkt der Franzose bereits seinen Wunsch geäußert hatte, Atlético Madrid zu verlassen.

Übersetzt von KI.

Die AF-Website ist jetzt online! Vollständige Nachrichten, Kommentare, Spieldetails und Statistiken auf dem Computer. Besuchen Sie: www.allfootballapp.com