Laut AS hat La Liga einen wichtigen Sieg bei der Verteilung der TV-Rechte errungen. Das Madrider Gericht wies die Klage von Real Madrid gegen die von La Liga 2023 festgelegten neuen Verteilungskriterien ab und verurteilte Real Madrid zur Übernahme der Gerichtskosten.

Der Streit entstand aus einem neuen Verteilungsmechanismus für Fernsehgelder, den La Liga 2023 einführte. Das System soll Vereine belohnen, die aktiv mit Sendern zusammenarbeiten und zum Wert der audiovisuellen Produkte der Liga beitragen.

Nach diesem Mechanismus erhalten Vereine, die an zusätzlichen Medienkooperationen teilnehmen – wie Interviews vor und nach dem Spiel, Halzeitinterviews und der Erlaubnis für TV-Teams, die Umkleidekabine zu filmen – höhere Einnahmen für ihren Beitrag zur medialen Präsenz der Liga.

La Liga ist überzeugt, dass diese Maßnahmen den Wert der Spielübertragungen steigern und den Gesamtertrag der TV-Rechte erhöhen. Vereine mit höherer Beteiligung sollen daher mehr profitieren.

Real Madrid lehnte dies ab und klagte auf Aufhebung der im August 2023 vom La Liga First Division Committee verabschiedeten Vereinbarung.

Das 26. Zivilgericht des Madrider Landgerichts wies Real Madrids Forderungen vollständig ab und verurteilte den Verein zur Übernahme der Prozesskosten.

La Liga erklärte, das Urteil bestätige, dass die einschlägigen Gesetze den Begriff der Kommerzialisierung von Fernsehübertragungen nicht eng definieren und das Verteilungssystem nicht allein auf Zuschauerzahlen beschränken.

La Liga betonte: „Das Urteil erkennt an, dass unser System anreizbasiert und auf freiwilliger Teilnahme der Vereine beruht. Dies beraubt die Vereine nicht ihrer Rechte an Medieninhalten und schränkt ihre Möglichkeit nicht ein, diese eigenständig zu vermarkten."

Das Gericht stellte zudem fest, dass La Liga ihre Befugnisse nicht missbraucht hatte. Die Vereinbarung wurde von einem autorisierten Gremium mit den vorgeschriebenen Abstimmungsanforderungen verabschiedet und verfügt über eine ausreichende rechtliche Grundlage.

Das Gericht merkte an, dass Real Madrid keine technischen Nachweise für die in der Klage geltend gemachten wirtschaftlichen Verluste erbracht hatte.

La Liga erklärte: „Wir werden die Rechtmäßigkeit unserer Vereinbarungen verteidigen, die Organe der Ligaverwaltung respektieren und Maßnahmen fördern, die den Wert und die Qualität audiovisueller Produkte steigern – zum Vorteil aller Vereine."

Kernpunkt des Rechtsstreits ist die Ausrichtung von La Ligas zukünftigem TV-Rechte-Geschäftsmodell: Real Madrid betont traditionelle Wettbewerbsfaktoren und Marktbeitrag, während La Liga durch verstärkte Medienkooperation und kommerzielle Entwicklung den Gesamtwert der Liga-Rechte erhöhen will. Dieses Urteil bestätigt, dass der aktuelle Verteilungsmechanismus La Ligas weiterhin angewendet wird.

Übersetzt von KI.

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