Pekingzeit (MEZ+7) 30. Juli, die UEFA gab offiziell eine Pressemitteilung an die Medien heraus, in der sie ankündigte, dass, sollte Infantino seinen Plan zum Verkauf von FIFA-Weltcup-Anteilen umsetzen, alle 55 Mitgliedsverbände die FIFA-Weltmeisterschaft gemeinsam boykottieren werden.

Offizielle Stellungnahme der UEFA:

Wir lehnen den Vorschlag der FIFA, Eigentumsrechte an der FIFA-Weltmeisterschaft und anderen FIFA-Wettbewerben an private Investoren zu übertragen, einstimmig und unmissverständlich ab. Die FIFA-Weltmeisterschaft darf niemals als Investitionsprodukt behandelt werden. Sie ist eines der größten sportlichen Vermächtnisse des Fußballs, das über Generationen von Spielern, Nationalmannschaften und Fans auf allen Kontinenten aufgebaut wurde. Kein Teil der FIFA-Weltmeisterschaft darf jemals privatem Kapital übergeben werden. Die FIFA-Weltmeisterschaft steht nicht zum Verkauf.

Dieser Vorschlag, der weitreichende Auswirkungen auf den Fußball hat, wurde durchweg heimlich geplant und fast ohne jegliche substanzielle Konsultation mit den für die Fußballverwaltung zuständigen Parteien genehmigt. Diese Handlung ist sowohl unverantwortlich als auch ungerechtfertigt. Es ist nicht nur eine grobe Pflichtverletzung auf Führungsebene, sondern auch ein völliger Verrat an den Verantwortlichkeiten der FIFA als Hüterin des Weltfußballs.

Nun hat die FIFA den nationalen Fußballverbänden weltweit ein Ultimatum gestellt: Entweder akzeptieren sie die unumkehrbare Kontrolle der Top-Fußballwettbewerbe durch Kapital, oder sie tragen die Konsequenzen. Dies ist keineswegs eine sogenannte „demokratische Entscheidung“, sondern vielmehr eine Regierungsführung durch Einschüchterung und zwanghafte Machtpolitik, einer Organisation, die für den globalen Fußball verantwortlich ist, völlig unwürdig.

Und unsere Gründe für den Widerstand gehen weit über prozedurale Fragen hinaus.

Sobald externes Kapital Eigentümer von FIFA-Wettbewerben wird, wird der Fußballsport komplett umgeschrieben. Kommerzielle Erträge werden zu einer permanenten, starren Messgröße, und die erwarteten Erträge der Investoren werden sich in täglichen Druck übersetzen. Von diesem Moment an werden alle Entscheidungen bezüglich des internationalen Spielkalenders, der Wettbewerbsregeln und der zukünftigen Ausrichtung des Fußballs nicht mehr auf den besten Interessen des Fußballs selbst basieren, sondern auf den Interessen der Aktionäre.

Dieses Modell ist für den Weltfußball absolut ungeeignet. Die Zukunft des Fußballs darf nicht vom Willen des Kapitals diktiert werden, dessen primäres Ziel die Gewinnmaximierung ist; die Kerninteressen der nationalen Fußballverbände, Ligen, Vereine, Spieler und Fans dürfen niemals den Forderungen nach Investorrenditen weichen. Der Fußball kann seine langfristige Zukunft nicht für kurzfristige wirtschaftliche Gewinne verpfänden.

Unsere Position ist sehr klar: Wir werden diesem Modell niemals Legitimität verleihen. Niemand hat das moralische Recht, Fußballvermögen zu verkaufen, das ihm lediglich zur Sicherung für zukünftige Generationen anvertraut ist.

Nach den heutigen Konsultationen hat die UEFA beschlossen, dass, solange der vorgenannte Privatisierungsvorschlag nicht vollständig aufgegeben wird und die FIFA keine verbindliche Zusage macht, die garantiert, dass sie niemals wieder Veranstaltungsmanagementrechte und Veranstaltungseigentum privatem Kapital zugänglich machen wird, alle Nationalmannschaften unter der UEFA nicht mehr an von der FIFA organisierten Wettbewerben teilnehmen werden. Es soll allen klar sein: Die UEFA und alle ihre Mitgliedsverbände werden diesen Plan entschieden und entschlossen boykottieren.

Eine Organisation zu beurteilen, hängt manchmal nicht davon ab, zu welchen Kompromissen sie bereit ist, sondern davon, was sie standhaft nicht nachgeben will. Dies ist genau so ein entscheidender Moment. Manche Dinge sind zu wichtig, um verkauft zu werden. Die FIFA-Weltmeisterschaft gehört dem Fußball selbst und wird immer dem Fußball gehören. Solange der europäische Fußball seine Stimme behält, wird die FIFA-Weltmeisterschaft niemals gehandelt werden.

Übersetzt von KI.

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