Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat FIFA-Präsident Gianni Infantino kritisiert und erklärt, Europa habe genug Macht, um ungenehmigte Vorschläge zu blockieren.

Hoeneß sagte am Donnerstag in einem Interview: „Ich persönlich glaube, dass die Europäer ihre wahre Stärke nicht erkennen. Jeder Wettbewerb ohne europäische Beteiligung ist wertlos.“
Er fügte hinzu: „Wenn Europa sich zusammenschließt und koordiniert handelt, kann Infantino diesen Plan nicht durchsetzen.“
Er schloss mit einer sarkastischen Bemerkung: „Wenn Infantino ein FIFA-Weltmeisterschaftsspiel zwischen Fidschi und Kap Verde sehen will, dann soll er es sich ansehen.“
Hoeneß' Äußerung kommt inmitten wachsender Opposition in Europa gegen Infantinos jüngste Pläne, zu deren umstrittensten der Verkauf eines Teils der kommerziellen Rechte der FIFA-Weltmeisterschaft an private Investoren gehört.
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