Der legendäre deutsche und Bayern München Torhüter Oliver Kahn kritisierte öffentlich FIFA-Pläne, Eigenkapital an den kommerziellen Entwicklungsrechten der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen, da er der Meinung ist, dass dies das Wesen des Fußballs beeinträchtigen würde.

"Die zentrale Frage ist nicht, ob dieser Schritt wirtschaftlich sinnvoll ist", schrieb Kahn, "sondern wie weit der ökonomische Wert des Fußballs noch gesteigert werden kann, ohne das zu gefährden, was ihn wirklich wertvoll macht."
"Nicht jedes Wachstum ist Fortschritt."
Hintergrund ist, dass die FIFA plant, ihre wichtigsten Veranstaltungen in einem neuen Unternehmen zu bündeln und eine Minderheitsbeteiligung an Investoren zu verkaufen. Die FIFA erhofft sich dadurch zusätzliche Einnahmen in Milliardenhöhe. Laut FIFA wird das neue Unternehmen mit dem Namen "FIFA Forward Enterprise" (FFE) auf rund 20 Milliarden US-Dollar geschätzt.
Kahn räumte ein, dass der moderne Fußball wirtschaftliche Stärke braucht, aber er ist der Meinung, dass die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft eine besondere Grenze ziehen muss. "Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft ist nicht nur ein Gut. Sie ist das wichtigste gemeinsame Gut des Weltfußballs", betonte der 57-jährige ehemalige Bayern München-Manager. Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft sei nicht das Werk von "Funktionären, Präsidenten, Marketingexperten oder Investmentbankern", sondern "ein Vermächtnis, das Generationen von Spielern, Trainern und Milliarden von Fans hinterlassen haben."
Kahn kritisierte insbesondere die Entwicklungen der letzten Jahre. Er erwähnte die Erweiterung der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft auf 48 Teams, die deutliche Ausweitung der Klub-Weltmeisterschaft und die steigende Anzahl von Spielen und Veranstaltungen. "Jede Entscheidung, einzeln betrachtet, ist wirtschaftlich sinnvoll. Zusammen folgen sie der gleichen Logik: Der Fußball muss sich kontinuierlich ausdehnen."
Am Ende des Artikels richtete Kahn eine klare Warnung an die Verantwortlichen: "Vielleicht liegt die wahre Größe einer Organisation darin, zu erkennen, dass nicht jede Gelegenheit ergriffen werden muss." Er fuhr fort: "Nicht jedes Wachstum ist Fortschritt." Die Zukunft des Fußballs hängt nicht davon ab, "wie groß er noch werden kann", sondern davon, ob wirtschaftlicher Erfolg lediglich "das Ergebnis davon bleibt, den Fußball großartig zu machen, anstatt dessen Ersatz zu sein."
Übersetzt von KI.
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