Erick Thohir, Präsident des indonesischen Fußballverbandes, hat den umstrittenen kommerziellen Plan von FIFA-Präsident Gianni Infantino öffentlich unterstützt.

Thohir ist auch Eigentümer von Oxford United, einem Verein in Englands EFL League One. In einem Interview mit Sky News erklärte er, dass es für die FIFA notwendig sei, die Gründung von "FIFA Forward Enterprise" zu fördern, da er glaubt, dass das Projekt mehr finanzielle Unterstützung für die Entwicklung des Fußballs in verschiedenen Ländern, einschließlich Indonesien, bieten kann. Es wird berichtet, dass das vorgeschlagene Unternehmen auf etwa 20 Milliarden US-Dollar geschätzt werden könnte.
Thohir sagte: „In den letzten drei Jahren hat der indonesische Fußball grundlegende Veränderungen mit bemerkenswerten Fortschritten durchgemacht. Das Ranking unserer Nationalmannschaft ist von Platz 174 auf Platz 118 in der Welt gestiegen. Um diese Entwicklung weiter voranzutreiben, benötigen wir finanzielle Investitionen.“
Letztes Jahr unterzeichnete Thohir eine Vereinbarung mit Infantino zur Einrichtung eines FIFA-Zentrums in Jakarta. Damals bezeichneten die beiden Seiten diese Zusammenarbeit als „einen historischen Tag für die Zukunft des Fußballs in Südost- und Ostasien“.
Die Außenwelt glaubt, dass Infantinos Plan, die Anzahl der teilnehmenden Mannschaften an der Weltmeisterschaft von 48 auf 64 zu erhöhen, Indonesiens Chancen auf eine Qualifikation für die Weltmeisterschaft weiter verbessern könnte. Basierend auf den aktuellen Weltranglisten ist Indonesien näher dran, eine direkte Qualifikation zu sichern.
Als Antwort auf die Kritik, dass die FIFA Kernressourcen des Fußballs an eine kleine Anzahl von Investoren übergeben könnte, erwiderte Thohir, dass viele nationale Fußballverbände tatsächlich ähnliche kommerzielle Betriebsmodelle in ihren heimischen Ligen und Basisveranstaltungen eingeführt haben.
Seine Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund eines allgemeinen Mangels an öffentlicher Unterstützung nach der Enthüllung des Plans „FIFA Forward Enterprise“. Derzeit ist Petr Fiala, Präsident des tschechischen Fußballverbandes, einer der wenigen Fußballadministratoren, die öffentlich ihre Unterstützung bekundet haben, doch seine Ansichten wurden anschließend von der tschechischen Fußballgemeinschaft stark hinterfragt.
Früheren Berichten zufolge hofft Infantino, durch dieses kommerzielle Unternehmen mehr Kapital in das globale Fußballsystem zu locken und den kommerziellen Einfluss der FIFA weiter auszubauen. Der Plan hat jedoch auch Bedenken bei einigen Personen ausgelöst, die glauben, dass er das bestehende Governance-Modell der FIFA verändern könnte.
Übersetzt von KI.
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