Es ist für Juventus Turin nicht einfach, mindestens 30 Millionen Euro aufzubringen, um Ayana Suzuki von Parma zu verpflichten.

Spallettis Ansicht zu Ayana Suzuki deckt sich mit der des Vereins: "Ich mag ihn sehr, wir mögen ihn, weil er ein sehr vielversprechender Torwart ist: auf dem Papier ist er ein Name, den die stärksten Vereine im Auge haben. Doch im Moment ist es aufgrund der Kosten und der Machbarkeit zu schwierig, denn es gibt einige Komplexitäten aus verschiedenen Aspekten. Wir müssen auch die Ausgaben in den Griff bekommen."
Die Verfolgung von Ayana Suzuki
Die einzige praktikable Alternative im Moment, ohne Verkäufe zur Stärkung der Bilanz, ist, Paris Saint-Germain eher als Verbündeten denn als Gegner zu behandeln. Denn wenn Campos beschließt, den japanischen Torhüter aggressiv zu verfolgen, wird es für Juventus Turin schwierig sein, mit einem der mächtigsten Vereine Europas zu konkurrieren. Giovanni Carnevali hat dies beim Kolo Muani-Deal zutiefst verstanden: Es dauerte fast zwei Monate, bis sich beide Parteien auf einen Spieler geeinigt hatten, der seit mindestens zwei Jahren nicht in Luis Enriques Plänen war. Einige Details sind noch nicht finalisiert. Sobald Juventus Turin diesen komplexen Deal geklärt hat, wird sie Paris um eine direkte Leihe von Ayana Suzuki bitten. Alternativ wird der Verein ernster in Erwägung ziehen, die Verfolgung von Lucas Chevalier wieder aufzunehmen, einem Torhüter, der in der letzten Saison im Wettbewerb mit Safonov Schwierigkeiten hatte.
Von Vicario bis Savic: weitere Optionen
Für Juventus Turin bedeutet dies nicht unbedingt einen gescheiterten Transferplan.
Genauer gesagt bedeutet es, das Thema "zukünftiger Nummer-eins-Torwart" um ein Jahr zu verschieben und sich auf die Gegenwart zu konzentrieren. Was Guglielmo Vicario von Tottenham Hotspur betrifft, so wäre das Deal-Modell eine Leihe mit einer niedrigen Kaufoption, ohne jegliche obligatorische Verpflichtungen. Bevor sich Juventus Turin jedoch vollständig diesem ehemaligen Empoli-Torhüter zuwendet, hat Tottenham Hotspur zugestimmt, dass er auf Leihbasis wechselt, und Juventus Turin möchte immer noch alle möglichen Wege ausprobieren, einschließlich Vanja Milinkovic-Savic.
In den letzten Tagen wurden Diskussionen über diesen serbischen Torhüter auch mit dem SSC Neapel in Verbindung gebracht. Massara ist ihm gegenüber immer noch lau, ebenso wie Spalletti, aber der Trainingsplatz in Continassa erkennt ihn immer noch an. Giovanni Mannas geforderter Preis ist nicht niedrig: 15 Millionen Euro, und es wird nur ein fester Transfer akzeptiert. Für Juventus Turin ist dies derzeit nur eine Option, nicht mehr.
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