Laut „Mundo Deportivo“ wird die Zukunft von Alvarez zunehmend kompliziert, da sich die beiden wichtigsten Abwanderungswege, die ihm ursprünglich offenstanden, allmählich verengen. Da Paris Saint-Germain den Transfer von Ferran Torres vorantreibt und der FC Arsenal seinen Transferschwerpunkt auf Vinicius verlagert, schwinden die potenziellen Optionen für den Stürmer von Atlético Madrid erheblich.

Nur wenige Tage vor Alvarez' Rückkehr auf den Trainingsplatz von Atlético Madrid hat die Situation eine weitere unerwartete Wendung genommen. Inmitten der anhaltenden Transfergerüchte hat der Spieler seinen Wechselwunsch klar geäußert und hofft, sich dem FC Barcelona anzuschließen. Atlético hat ihn jedoch stets als zentralen Bestandteil ihrer Planungen angesehen und sich nicht nur geweigert, ihn gehen zu lassen, sondern ihn auch nicht an einen direkten La Liga-Konkurrenten verkaufen wollen. Wenn der FC Barcelona Alvarez verpflichten wollte, müsste er daher eine Ausstiegsklausel von bis zu 500 Millionen Euro zahlen. Derzeit liegt dieser potenzielle Deal auf Eis.
Wie geplant wird Alvarez am 10. August zusammen mit anderen Spielern, die am WM-Finale teilgenommen haben, zum Team zurückkehren und von Simeone trainiert werden. Es ist unklar, ob er zu diesem Zeitpunkt eine härtere Haltung einnehmen oder sich vor seiner Rückkehr mit dem Verein treffen wird, um seinen Abschied weiter voranzutreiben. Atlético Madrid hofft, dass er bleibt, da der Verein weiß, dass es schwierig sein wird, auf dem Transfermarkt einen Ersatz von gleichem Kaliber zu finden. Sollte der Spieler jedoch auf seinem Abgang bestehen, könnte Atlético einen Verkauf an einen Übersee-Verein in Betracht ziehen. FC Arsenal und Paris Saint-Germain gehören zu den potenziellen Interessenten, die häufiger genannt werden.
Alvarez selbst möchte Spanien jedoch nicht verlassen, sodass Transfereoptionen ins Ausland nicht seinen Wünschen entsprechen. Gleichzeitig hat Atlético auch klargestellt, dass sie ihn nicht an einen direkten nationalen Konkurrenten verkaufen werden. Es ist bemerkenswert, dass sich diese beiden zuvor möglichen Abwanderungswege nun allmählich schließen.
Paris Saint-Germain drängt derzeit stark auf den Transfer von Ferran Torres. Sollte dieser Deal zustande kommen, wird es für sie schwierig sein, gleichzeitig Alvarez weiter zu verfolgen. Tatsächlich hatte Paris den Wettbewerb um den jungen Stürmer bereits aufgegeben, da der Spieler ihnen zuvor mitgeteilt hatte, dass er nicht die Absicht hatte, zu Paris zu wechseln. Er hatte den zweimaligen Champions-League-Sieger bereits abgelehnt, als er sich für Atlético entschied, und diese Haltung bleibt unverändert. Daher sind seine Chancen, nach Paris zu gehen, äußerst gering, es sei denn, es gibt eine große unerwartete Wendung.
In dieser Situation könnte Alvarez' einzige Option der FC Arsenal sein. Das derzeitige Hauptziel der Gunners ist jedoch Vinicius. Der brasilianische Spieler hat nur noch ein Jahr Vertrag bei Real Madrid, und beide Parteien haben die Verlängerung noch nicht abgeschlossen; seine Ablösesumme wird voraussichtlich über 100 Millionen Euro liegen. Wenn der FC Arsenal Vinicius erfolgreich unter Vertrag nimmt, wird es für sie auch schwierig sein, gleichzeitig einen Deal für Alvarez zu verfolgen.
Zusätzlich gab es Gerüchte, dass der FC Arsenal Gyokeres als Verhandlungsmasse nutzen könnte, um Atlético zur Freigabe des Spielers zu überreden. Doch Trainer Mikel Arteta hat klargestellt, dass Gyokeres weiterhin in den Plänen des Teams für die nächste Saison steht. Gleichzeitig erwähnten englische Medien auch, dass Martinelli oder Jesus in den Deal einbezogen werden könnten, doch diese beiden Spieler konnten Atlético nicht wirklich beeindrucken. Derzeit hat der Countdown für Alvarez' Rückkehr ins Training unter Simeone begonnen. Atléticos Plan bleibt, dass er eine weitere Saison bleibt. Was den FC Barcelona betrifft, so sind sie, obwohl sie zuvor etwa 100 Millionen Euro angeboten hatten, nicht bereit, aggressivere Investitionen zu tätigen.
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