Am 7. August berichtete das südkoreanische Medium Starnews, dass der Fußballkommentator Park Moon-sung (52) den Vorfall scharf kritisierte, nachdem bekannt wurde, dass der Koreanische Fußballverband (KFA) angeblich sexuelle Gefälligkeiten für ausländische Schiedsrichter bereitgestellt haben soll.

Am 6. August äußerte sich Park Moon-sung auf seinem persönlichen Social-Media-Kanal zum Vorfall: „Dies zeigt vollständig, wie vulgär und rückständig die KFA und einige ihrer Mitarbeiter wirklich sind. Diese Leute haben absolut keine Grenzen."

Er betonte, dass der Vorfall internationale Schiedsrichterteams betraf.

„Bei Spielen wie der Asien-Qualifikation zur Weltmeisterschaft in Brasilien oder der Olympia-Qualifikation in London würde dies bedeuten, dass Südkorea gegen andere Länder antritt, und ausländische Schiedsrichter würden natürlich pfeifer", sagte Park Moon-sung. „Aber jetzt wird bekannt, dass die KFA diese ausländischen Schiedsrichter tatsächlich bewirtet hat."

Er wies auch darauf hin, dass der Versuch, Schiedsrichtern Vorteile zu verschaffen, an sich bereits ein ernstes Problem darstellt.

„Hofften sie nicht, dass diese Schiedsrichter ‚unsere Spiele bevorteilter behandeln'? Dieses Verhalten ist an sich schwer illegal", kritisierte Park Moon-sung. „Dies ist faktisch ein Versuch, das Ergebnis eines Spiels zu beeinflussen."

Park Moon-sung äußerte noch größere Unzufriedenheit über die Herkunft und Verwendung der beteiligten Gelder.

Er sagte: „Um solche illegalen Handlungen durchzuführen, gingen sie in ein illegales Etablissement und bezahlten sogar mit einer Firmenkreditkarte? Das zeigt einen völligen Mangel an gesundem Menschenverstand und moralischer Integrität."

AFC-Schiedsrichter involviert; Vorfall könnte zu internationalem Problem eskalieren

Park Chan-woo, ein weiterer Fußballkommentator in der Sendung, erklärte, dass da der Vorfall von der AFC entsandte Schiedsrichter betraf, das Problem über einfache Bewirtungskosten hinausgeht und sich zu einer internationalen Kontroverse ausweiten könnte.

Die Kontroverse geht auf einen Prüfbericht mit dem Titel „Ergebnisse der Unregelmäßigkeitsuntersuchungen von KFA-Mitarbeitern und anderen" zurück, der 2016 vom südkoreanischen Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus veröffentlicht wurde.

Dem Dokument zufolge bot die KFA zwischen März 2011 und 2012 in sieben Fällen unangemessene sexuelle Gefälligkeiten für ausländische Schiedsrichter an, die bei Spielen der südkoreanischen Nationalmannschaft zum Einsatz kamen.

Der spezifischste Fall ereignete sich im Februar 2012 während der asiatischen Qualifikationsspiele zur Weltmeisterschaft in Brasilien in einem Spiel zwischen Südkorea und Kuwait.

Dem Bericht zufolge zahlte die KFA in den frühen Morgenstunden des Spieltages mit einer Firmenkreditkarte 500.000 koreanische Won in einem Massagesalon in Gangnam-gu, Seoul, für zwei ausländische Schiedsrichter.

Ebenfalls wurden nach dem Spiel zwischen Südkorea und Oman während der letzten asiatischen Qualifikationsspiele für die Olympischen Spiele in London im September 2011 vier Schiedsrichtern eine Bewirtung im Wert von etwa 760.000 koreanischen Won in einem Massagesalon in Changwon-si, Gyeongsangnam-do, angeboten.

Der Bericht wies auch darauf hin, dass Spielaufsichtsbeamte, die für die Überwachung der Spiele zuständig waren, ebenfalls ähnliche Bewirtung erhielten.

KFA antwortet: Vorfall liegt 15 Jahre zurück; Managementsysteme jetzt vorhanden

Die KFA gab eine Stellungnahme ab: „Dieser Vorfall ereignete sich vor 15 Jahren, und da die Aufbewahrungsfrist für Dokumente (5 Jahre) abgelaufen ist, ist es derzeit schwierig, die spezifischen Details zu bestätigen."

Die KFA erklärte: „Es ist wahr, dass in der Vergangenheit unangemessene Vorfälle aufgetreten sein könnten, aber der Verband hat jetzt interne Managementsysteme eingeführt und setzt diese streng um."

Der Prüfbericht des südkoreanischen Ministeriums für Kultur, Sport und Tourismus zur KFA dokumentierte offen die Bereitstellung unangemessener Bewirtung für ausländische Schiedsrichter bei Nationalmannschaftsspielen, was in der südkoreanischen Fußballgemeinschaft großes Aufsehen erregte.

Der Vorfall entwickelt sich weiter. Einige südkoreanische Medien sind der Ansicht, dass die KFA aufgrund der Beteiligung internationaler Schiedsrichter und möglicher Maßnahmen, die die Fairness von Spielen beeinträchtigen könnten, mit weiteren Untersuchungen und öffentlichem Druck rechnen muss.

【Weiterführende Lektüre】

Exklusiv von koreanischen Medien: KFA wird vorgeworfen, 2011 bei 7 Spielen über zehn ausländlichen Schiedsrichtern sexuelle Gefälligkeiten angeboten zu haben

Übersetzt von KI.

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