Laut einem Bericht des südkoreanischen Medienunternehmens "News1" wählt der Koreanische Fußballverband (KFA) derzeit einen Interimstrainer für die Nationalmannschaft aus. Obwohl die Position als "Interimstrainer" definiert ist und primär die Aufgabe hat, das Team in sechs internationalen A-Länderspielen zwischen September und November 2026 zu führen, bedeutet dieser "temporäre Job" nicht zwangsläufig, dass er nur bis November dauern wird.

Der Bericht besagt, dass der neue Interimstrainer, sollte er während der kurzfristigen Amtszeit außergewöhnlich gute Leistungen erbringen, die Möglichkeit erhält, die südkoreanische Nationalmannschaft auch langfristig zu trainieren und von der "Interimstrainer"-Position in eine dauerhafte Trainerrolle überzugehen.
Der KFA führte am 20. und 21. August Online-Interviews mit den engeren Kandidaten durch. Insgesamt fünf ausländische Trainer haben die Vorauswahl bestanden, darunter die spanischen Trainer Roberto Moreno, Domènec Torrent und Jose Casas.
Das Ziel dieser Auswahl ist es, jemanden zu finden, der die südkoreanische Mannschaft in den verbleibenden sechs A-Länderspielen des Jahres 2026 führt. Gemäß den "Richtlinien zur Auswahl und zum Betrieb von Nationalmannschaften" des Korean Sport & Olympic Committee bedeutet eine vorübergehende Ernennung jedoch nicht automatisch, dass der Trainer nach Vertragsablauf sofort ersetzt werden muss.
Nach den einschlägigen Vorschriften kann ein Nationaltrainer nach seiner ersten Amtszeit maximal einmal wiederernannt werden, basierend auf Faktoren wie umfassenden Wettbewerbsergebnissen oder Einzelveranstaltungszyklen.
Das bedeutet: Wenn der ernannte Interimstrainer schnell seine Trainerfähigkeiten unter Beweis stellt, besteht selbst bei einem ursprünglich kurzfristigen Vertrag die Möglichkeit, dass er weiterhin für die südkoreanische Nationalmannschaft verantwortlich bleibt.
Allerdings wird dieser "Übergang in den Dauerstatus" nicht automatisch ausgelöst.
Der KFA muss den Trainer umfassend bewerten, darunter seine Trainerfähigkeiten, Spielergebnisse, persönlicher Charakter, Umgang mit Spielern, Fairness und Berufsethik. Eine Wiederernennung kommt nur in Frage, wenn die Bewertung ein hohes Niveau erreicht.
Sollte der Interimstrainer kurzfristig ideale Ergebnisse erzielen, ist der Reinforcement Committee des KFA für die Bewertung seiner Eignung zuständig und wird geeignete Kandidaten dem Vorstand vorschlagen.
Der Vorstand wählt den vorgeschlagenen Kandidaten aus und reicht ihn zur Genehmigung beim Korean Sport & Olympic Committee ein.
Erwähnenswert ist: Wird der Interimstrainer letztendlich wiederernannt, kann der KFA das öffentliche Rekrutierungsverfahren überspringen und die Wiederernennung direkt gemäß den einschlägigen Vorschriften abschließen.
Dieser Weg hat jedoch eine klare "Obergrenze".
Nach den Vorschriften ist die Möglichkeit der Wiederernennung eines Nationaltrainers auf einmal begrenzt. Das bedeutet: Selbst wenn der Interimstrainer außergewöhnlich gut abschneidet und erfolgreich weiterhin als Trainer tätig ist, muss der KFA nach Ablauf der Wiederernennungsperiode, sollte er ihn weiterhin als Trainer haben wollen, ein neues öffentliches Rekrutierungsverfahren durchführen.
Daher ist die diesmal vom KFA ausgewählte "Interimstrainerposition" nicht gänzlich eine kurzfristige Aufgabe, die nur wenige Monate dauert.
Wenn der neue Trainer in den kommenden Spielen schnell ein Teamsystem etabliert und überzeugende Ergebnisse erzielt, ist es durchaus möglich, dass er allmählich von einer anfänglichen "Interimstrainer"-Position in eine längerfristige Position bei der südkoreanischen Nationalmannschaft übergeht.
Übersetzt von KI.
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