Der frühere italienische Nationalspieler Giampaolo Pazzini glaubt, dass Inter Mailand keinen Grund hat, Lautaro Martinez gehen zu lassen, und lobt Pio Esposito in den höchsten Tönen.

Auf die Frage, ob Inter Mailand gestern in der ersten Halbzeit gegen Monza etwas „zu selbstsicher" gewesen sei, bot Pazzini in der Sendung „Sport Mediaset" eine andere Perspektive: „Ich glaube nicht, dass es Arroganz war. Das Schwierigste bei solchen Spielen ist es, den Bann zu brechen, und Monza tat das schnell mit Calhanoglus Tor. Inter Mailand hat Monza sicher etwas unterschätzt, aber der Gegner spielte in der ersten Halbzeit sehr gut. In der zweiten Halbzeit nahm Inter Fahrt auf und erzielte in 15 Minuten drei Tore. Chivu muss in der Halbzeitpause etwas gesagt haben, denn er wusste, dass das Spiel mit der Zeit immer schwieriger werden würde – die Mannschaft musste also in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit gut spielen. Am Ende wurde der Klassenunterschied zwischen den beiden Teams deutlich, und Inter erreichte das, was es erreichen musste."
Der ehemalige Inter-Spieler lobte dann Pio Esposito in höchsten Tönen: „Mir gefallen seine Einstellung und sein Spielstil sehr. Er hat starke fußballerische Qualitäten, kann der Mannschaft helfen, kann als Offensiv-Anker fungieren und weiß, wie man schwierige Bälle verarbeitet. Er wird immer wichtiger werden."
Pazzini sprach auch über Lautaro und erklärte, dass er nicht glaubt, dass der argentinische Stürmer Inter verlassen wird: „Will er einen Wechsel? Überhaupt nicht. Ich sehe keinen Grund für den Verein oder für den Spieler, dies zu tun. Beide haben bereits vernünftige Dementis abgegeben. Es ist normal, dass solche Gerüchte um Top-Spieler entstehen, aber ich sehe keine echte Grundlage dafür."
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