Infantino kämpft derzeit um seine Machtposition bei der FIFA. Nun sind sensible Details aus seinen ersten Amtsmonaten aufgetaucht. Laut dem britischen "Telegraph" hatte die FIFA-Ethikkommission bereits wenige Monate nach seiner Wahl im Februar 2016 eine Untersuchung gegen den FIFA-Präsidenten eingeleitet. Die Vorwürfe umfassten Verstöße gegen interne Regeln, verdächtige Privatjet-Reisen und unbefugte Personalentscheidungen.

Es wird behauptet, dass FIFA-Offizielle bereits im Sommer 2016 ernste Bedenken hinsichtlich des Schweizers geäußert hatten. Der "Telegraph" erklärte, dass die Untersuchung einen Präsidenten darstellte, der sich frühzeitig über Verfahren und Vorschriften hinwegsetzte. Letztendlich wurde Infantino von allen sieben Anklagepunkten freigesprochen.

Besonders kritisch waren die Vorwürfe rund um mehrere Privatjet-Reisen. Berichten zufolge reiste Infantino im April 2016 zu einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nach Moskau. Anstatt einen Linienflug zu nehmen, nutzte er einen Privatjet, der von Vertretern des russischen Fußballverbands arrangiert wurde. Anschließend, aufgrund von Reiseverzögerungen, half ihm auch ein Unternehmen unter Gazprom, einen weiteren Privatflug nach Katar zu arrangieren. Danach kehrte er mit einem vom Emir von Katar zur Verfügung gestellten Flugzeug nach Genf zurück.

Auch eine Reise zur Trauerfeier des verstorbenen Papstes Johannes Paul II. sorgte intern für Kontroversen. Infantino wurde als FIFA-Präsident zu einer Audienz im Vatikan eingeladen. Berichten zufolge nutzte er die Gelegenheit für eine private Reise mit seiner Familie, wobei seine Frau und seine Mutter beide mit ihm in einem Privatjet nach Rom reisten. Infantino erklärte später den Ermittlern, dass er einen besonderen Wunsch seiner Mutter erfüllte.

Darüber hinaus stand der derzeitige FIFA-Präsident auch wegen seines Gehalts unter Druck. Berichten zufolge bezeichnete er einen Vertrag mit einem Jahresgehalt von 2 Millionen Schweizer Franken einmal als "Beleidigung" und weigerte sich zeitweise, ihn zu unterzeichnen. Gleichzeitig stellte er auch mehrere Vertraute ein, deren Gehälter nach Ansicht interner Kritiker nicht mit dem Vergütungssystem der FIFA übereinstimmten.

Trotz wiederholter Beschwerden fand die FIFA-Ethikkommission letztendlich kein Fehlverhalten. Zehn Jahre später steht der FIFA-Chef erneut unter immensem Druck. Die UEFA will ihn vor der nächsten Wahl loswerden, und in den Vereinigten Staaten werden auch neue Gerichtsverfahren gegen den mächtigen Fußballfunktionär eingeleitet.

Übersetzt von KI.

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