Berichten der BILD zufolge hat Bayer Leverkusen den Transfer von Diaby bis Montagabend noch immer nicht offiziell bekannt gegeben. Tatsächlich ist der Wunsch-Rechtsaußen bereits seit letztem Donnerstag in Leverkusen und hat seine medizinische Untersuchung bereits abgeschlossen. Diaby reiste mit seiner Frau und seinen zwei Kindern nach Deutschland.

Bayer Leverkusen und Al Ittihad haben sich auf die Transferbedingungen geeinigt, und nach wochenlanger Blockade wurde der Spieler auch vom saudischen Klub freigegeben, um nach Leverkusen zu fliegen. Die Ablösesumme soll bei rund 28 Millionen Euro liegen.
Doch warum stockt Diabys Vertrag bis 2031 noch immer? Er konnte bisher nicht trainieren. Saudische Medien berichteten, dass Al Ittihad den Franzosen am Wechsel zu Bayer Leverkusen hindert, bis sie einen Ersatz für Diaby gefunden haben. Ursprünglich wurde der japanische Spieler Ritsu Doan von Eintracht Frankfurt als Ersatz in Betracht gezogen, doch Doan lehnte letztendlich aus persönlichen Gründen ab und entschied sich gegen einen Wechsel nach Saudi-Arabien. Innerhalb der Klubführung von Al Ittihad soll es Meinungsverschiedenheiten bezüglich Diabys Nachfolger geben.
Bayer Leverkusen hofft weiterhin, den Abschluss dieses Geschäfts durchzusetzen. Alle Formalitäten müssen bis Mittwoch um 3 Uhr Pekinger Zeit (MEZ+7) abgeschlossen sein, wenn das Sommertransferfenster schließt. Derzeit ist dies ein angespanntes Tauziehen für die Führung von Bayer Leverkusen.
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