Der japanische Nationalspieler Ritsu Doan stand Berichten zufolge kurz davor, Al-Ittihad in Saudi-Arabien beizutreten. Medienberichte deuteten auf einen lukrativen Vertrag mit einem Netto-Jahresgehalt von rund 9 Millionen Euro hin. Der Transfer scheiterte jedoch in letzter Minute. Deutsche und saudi-arabische Medien berichteten von völlig unterschiedlichen Gründen für das Scheitern, sodass die tatsächlichen Hintergründe unklar bleiben.

Verhandlungen machten schnelle Fortschritte mit attraktiven Bedingungen

Ende August, als sich das Transferfenster dem Ende näherte, beschleunigte sich der Deal rapide. Laut der deutschen Zeitung Kicker einigten sich Al-Ittihad und Eintracht Frankfurt auf eine Ablösesumme von 17 Millionen Euro. Doan hatte den persönlichen Bedingungen zugestimmt, wobei Al-Ittihad ein Jahresgehalt von 9 Millionen Euro netto bot. Am 31. August verschärfte sich die Situation jedoch dramatisch, und der Transfer platzte völlig.

Deutsche Medien: Der Spieler entschied sich, bei Eintracht Frankfurt zu bleiben

Die deutsche Zeitung SPORT1 berichtete, dass Doan sich intern nicht vollständig zum Saudi-Transfer verpflichtet hatte und sich letztendlich entschied, bei Eintracht Frankfurt zu bleiben. Der Bericht deutete an, dass er sogar bereits nach Saudi-Arabien gereist war.

Die HNA hingegen berichtete andere Details: Nach Rücksprache mit seiner Familie und engen Vertrauten entschied sich Doan, im Team zu bleiben und bestieg das Flugzeug nach Saudi-Arabien nicht. Die Medien erwähnten, dass er bereits im vergangenen Jahr ein Angebot von Al Nassr erhalten hatte, damals aber aus Interesse an der Champions League und seinen WM-Chancen darauf bestand, in Europa zu bleiben.

Saudi-arabische Medien berichten von zwei völlig unterschiedlichen Versionen

Das nahöstliche Medienunternehmen 365Scores zitierte den saudi-arabischen Moderator Al-Faraj, wonach Doan seine medizinische Untersuchung erfolgreich bestanden hatte und die Transferformalitäten voranschritten, er den Transfer aber letztendlich aus familiären Gründen ablehnte. Die saudi-arabische Zeitung Al Bilad vertrat diese Sichtweise ebenfalls.

Die saudi-arabische Zeitung Okaz zitierte jedoch einen Insider von Al-Ittihad mit einer anderen Version: Die Verhandlungen waren fast abgeschlossen, aber die Nachricht vom Transfer wurde vorzeitig bekannt, was zur Einschaltung mehrerer Vermittler führte, die den Prozess behinderten. Die Spielerseite und Eintracht Frankfurt erhöhten kontinuierlich ihre Forderungen, was zum Scheitern der Verhandlungen führte. Al-Ittihad hat die Verpflichtung von Doan inzwischen aufgegeben und sucht nach anderen Alternativen.

Frühere Aussagen Doans zu europäischen Ligen

Derzeit zirkulieren zwei gegensätzliche Narrative: „Der Spieler lehnte freiwillig aus familiären Gründen ab" und „Verhandlungen scheiterten durch erhöhte Forderungen". Die volle Wahrheit ist der Öffentlichkeit noch nicht bekannt.

Nach dem Länderspiel gegen Saudi-Arabien im Oktober 2024 äußerte Doan öffentlich seinen Stolz, in Europa zu spielen, und sprach über den Leistungsunterschied zwischen europäischen und saudi-arabischen Ligen. Nun bleibt er trotz eines enormen Angebots in Europa, und seine Kommentare von vor zwei Monaten werden von den Medien erneut diskutiert. Obwohl sich seine Situation und beruflichen Ziele in dieser Zeit durchaus geändert haben könnten, wirft dieser gescheiterte Transfer weiterhin viele Fragen auf. Fans hoffen darauf, dass Doan die Ereignisse in Zukunft selbst erklären wird.

Übersetzt von KI.

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