Laut L'Équipe schilderte AS-Monaco-CEO Thiago Scuro die dramatischen Wendungen im Zusammenhang mit Balogun und Lamine Camara in der letzten Nacht des Transferfensters und nannte es das erste Mal in seiner Karriere, dass er einen solchen letzten Tag erlebt habe.

Scuro erklärte, dass AS Monaco zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Einigung mit dem FC Everton bezüglich des Transfers von Balogun erzielt hatte und der Spieler nach Liverpool gereist war, um sich einer medizinischen Untersuchung zu unterziehen und die Vertragsunterzeichnung vorzubereiten. Gleichzeitig neigte Camara zunächst zum Verbleib, doch der FC Chelsea schaltete sich in letzter Minute ein, und die Verhandlungen über seinen Transfer begannen.
Scuro sagte, der FC Everton habe zunächst Fragen zu Baloguns medizinischer Untersuchung aufgeworfen, dann aber später erklärt, es gebe keine Probleme, und sei bereit gewesen, den Deal abzuschließen. In letzter Minute habe sich der Spieler jedoch aufgrund von Unbehagen über den Umgang des Vereins und medizinischen Bedenken entschieden, nicht zu unterschreiben, und der Deal sei geplatzt. Auch der Transfer von Camara kam infolgedessen nicht zustande.
Scuro erwähnte auch, dass diese Reihe unerwarteter Ereignisse die Finanzpläne von AS Monaco durcheinandergebracht und den Deal für Éric Lira zunichtegemacht habe, da diese Verpflichtung an den Abgang von Balogun gekoppelt war, der einen Nicht-EU-Spielerplatz hätte freigeben sollen.
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