Laut The Sun setzte Trainer Xabi Alonso im Auswärtsspiel des FC Chelsea gegen den FC Arsenal eine spezielle Eckball-Verteidigungsstrategie ein, um die gefährlichsten Standardsituationen des FC Arsenal zu schwächen. Dies überraschte Kommentator Gary Neville.

Der FC Arsenal zeigte in der letzten Saison eine außergewöhnlich gute Leistung bei Standardsituationen, wobei Eckbälle eine der wichtigen Waffen des Teams im Kampf um die Meisterschaft waren. In dieser Saison wurden in der Premier League neue Regeln bezüglich des illegalen Blockens bei Standardsituationen eingeführt, und Alonso wählte einen anderen Weg, um die Eckballgefahr des FC Arsenal zu begrenzen.
Bei den ersten beiden Eckbällen des FC Arsenal entschied sich der FC Chelsea dafür, vier Spieler außerhalb des Strafraums zu positionieren. João Pedro und Morgan Rogers blieben direkt an der Mittellinie, während Palmer und Pedro Neto in der eigenen Hälfte, etwa 15 Yards vom Mittelkreis entfernt, aufgestellt waren.
Dies bedeutete, dass der FC Arsenal berücksichtigen musste, dass das Team bei einer Klärung des Eckballs durch den FC Chelsea sofort einem Konter in Unterzahl ausgesetzt sein könnte. Um dies zu vermeiden, konnte Arteta nur zwei Spieler, die ursprünglich für die Eckball-Offensive vorgesehen waren, ins Hinterfeld zurückziehen, um eine ausgeglichene Anzahl von Verteidigern aufrechtzuerhalten.
Infolgedessen wurde der Strafraum, der normalerweise mit Spielern beider Seiten überfüllt war, bei Eckbällen zu einer groben 5-gegen-5-Situation.
Neville kommentierte: „Hier herrscht absolutes Chaos, weil der FC Chelsea vier Spieler hoch auf dem Feld lässt. Der FC Arsenal passt seine Positionen schnell an, aber es sieht so aus, als ob es im Strafraum ungefähr 5 gegen 5 steht, was verrückt ist. Wow, unglaublich."
Alonsos Ansatz ist nicht gänzlich ohne Präzedenzfall. Im Februar dieses Jahres, in einem League-Cup-Spiel gegen den FC Arsenal, behielt der damalige Chelsea-Trainer Liam Rosenior ebenfalls drei Spieler nahe der Mittellinie bei den Eckbällen des FC Arsenal, wodurch der FC Arsenal gezwungen wurde, die Anzahl der am Angriff im Strafraum beteiligten Spieler zu reduzieren.
Der Bericht deutet darauf hin, dass Alonsos Schachzug eine weitere Verbesserung auf der Grundlage von Roseniors Idee war. Für Premier-League-Trainer, die an die Eins-gegen-eins-Verteidigungsfähigkeiten ihrer Mannschaft glauben, könnte dieser Ansatz in Zukunft von mehr Teams übernommen werden, um den Eckballvorteil des FC Arsenal zu begrenzen.
Diese Strategie verhalf dem FC Chelsea jedoch letztendlich nicht zu Punkten. Der FC Chelsea verlor schließlich mit 1:2 gegen den FC Arsenal, wobei Havertz und Ødegaard für Arsenal trafen.
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