Nach Angaben des südkoreanischen Medienunternehmens MBN ist der koreanische Fußballverband (KFA) kürzlich erneut in eine Kontroverse geraten. Während der KFA-Präsidentschaftswahl im vergangenen Jahr soll ein amtierender K-League-Schiedsrichterbeobachter, identifiziert als A, in illegale Wahlkampfaktivitäten verwickelt gewesen sein. Er soll Schiedsrichter mit Stimmrecht kontaktiert und sie gebeten haben, den damaligen Kandidaten Chung Mong-gyu zu unterstützen.

Nachdem die Kontroverse jedoch ans Licht kam, verließen der ehemalige KFA-Präsident Chung Mong-gyu und der ehemalige Vorsitzende des Schiedsrichterausschusses Moon Jin-hee zwar nacheinander ihre Posten, doch der beschuldigte Schiedsrichterbeobachter A erhielt keine Strafen und nahm bis vor kurzem weiterhin an K-League-bezogenen Arbeiten teil.
Der Bericht besagt, dass Beobachter A während der 55. KFA-Präsidentschaftswahl kein offizielles Wahlkampfteammitglied für einen Kandidaten war, dennoch kontaktierte er proaktiv mehrere Schiedsrichter mit Stimmrecht in der Hoffnung, dass sie Chung Mong-gyu unterstützen würden, um ihn als KFA-Präsidenten zu halten.
Anschließend veröffentlichten südkoreanische Medien eine entsprechende Aufnahme, die weit verbreitet Beachtung fand. Die Aufnahme zeigte, dass Beobachter A und der damalige Vorsitzende des KFA-Schiedsrichterausschusses Moon Jin-hee sich mit einigen Schiedsrichtern getroffen hatten und während ihres Gesprächs künftige Schiedsrichtereinsätze und andere damit verbundene Angelegenheiten besprachen. Da Schiedsrichtereinsätze mit ihrer beruflichen Entwicklung verbunden sind, vermuten Außenstehende, dass dieses Verhalten einen unzulässigen Einfluss auf den Wahlprozess darstellt und möglicherweise gegen die relevanten Vorschriften des KFA verstößt.
Nachdem der Vorfall aufgedeckt wurde, verursachte er eine massive Kontroverse in südkoreanischen Fußballkreisen. Schließlich verließen sowohl der ehemalige KFA-Präsident Chung Mong-gyu als auch der Vorsitzende des Schiedsrichterausschusses Moon Jin-hee ihre Ämter. Im Gegensatz zu den beiden hochrangigen KFA-Funktionären erhielt der Schiedsrichterbeobachter A, der direkt in die Kontroverse verwickelt war, jedoch keine Disziplinarmaßnahmen.
MBN berichtete, dass Beobachter A nach der Kontroverse wiederholt vom KFA als Schiedsrichterbeobachter für K-League-Spiele eingesetzt wurde und für die Bewertung der Schiedsrichterleistungen zuständig war. Beobachter A wurde kürzlich sogar beim Spiel zwischen Jeju United und Ulsan Hyundai eingesetzt.
Diese Situation hat erneut Unzufriedenheit im südkoreanischen Fußball ausgelöst. Ein aktiver, dem KFA angeschlossener Schiedsrichter, der interviewt wurde, erklärte, dass der KFA bei der Verwaltung von Schiedsrichtern immer sehr streng gewesen sei. Wenn ein aktiver Schiedsrichter einen eindeutigen Fehler macht oder Disziplinarregeln verletzt, werden in der Regel schnell Strafen verhängt. Es wurden jedoch keine entsprechenden Maßnahmen gegen diejenigen ergriffen, die in hochrangige Verbindungen und Wahlkontroversen verwickelt waren, was externe Fragen nach erheblicher Ungerechtigkeit in der internen Verwaltung des KFA aufwirft.
„Wenn aktive Schiedsrichter Fehler machen oder Gegenstand von Disziplinaruntersuchungen sind, wird oft schnell gehandelt. Aber für diejenigen, die mit hochrangigen Funktionären verbunden sind, werden keine Maßnahmen ergriffen, und sie können weiterhin an Spielarbeiten teilnehmen, was die Fairness und die Prinzipien des südkoreanischen Fußballs beeinträchtigt", sagte der Schiedsrichter.
Als Reaktion auf externe Zweifel erklärte der KFA, dass er während des Wahlprozesses keine formellen Beschwerden erhalten habe und da die Authentizität der derzeit veröffentlichten Aufzeichnung nicht bestätigt werden könne, habe der KFA keine interne Untersuchung eingeleitet oder weitere Maßnahmen gegen die beschuldigten Personen ergriffen.
Als die Medien ihn ansprachen, reagierte der beschuldigte Beobachter A nicht ausführlich auf die Kontroverse, sondern erklärte lediglich: „Das hat nichts mit mir zu tun", und weigerte sich dann, das Interview fortzusetzen.
Der südkoreanische Fußball ist in den letzten Jahren in mehrere Kontroversen verwickelt gewesen. Vom Skandal um die Trainerauswahl, der durch die Ernennung von Hong Myung-bo zum Cheftrainer der südkoreanischen Nationalmannschaft ausgelöst wurde, über die schwache Leistung des Teams während des nordamerikanischen Weltpokal-Zyklus bis hin zur häufigen Aufdeckung interner Managementprobleme im KFA – die Governance-Fähigkeiten des KFA wurden von Außenstehenden kontinuierlich hinterfragt.
Der Umstand, dass der Schiedsrichterbeobachter trotz angeblicher Beteiligung an illegalen Wahlkampfaktivitäten weiterarbeitet, hat in südkoreanischen Fußballkreisen erneut Diskussionen über den internen Aufsichtsmechanismus des KFA ausgelöst. Viele sind der Ansicht, dass der KFA nicht nur die Ergebnisse der polizeilichen Ermittlungen abwarten, sondern auch proaktiv interne Überprüfungen durchführen und ein transparenteres und gerechteres Managementsystem etablieren sollte.
Übersetzt von KI.
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