US-Medienberichten zufolge ist die Position von FIFA-Präsident Gianni Infantino erheblich erschüttert worden, nachdem sein Plan, private Investoren in die großen FIFA-Turniere zu holen, komplett gescheitert ist. CONCACAF-Präsident Montagliani könnte zur Wahl antreten, und auch AFC-Präsident Salman bin Ibrahim Al Khalifa wurde erwähnt.

Infantino hatte in seiner Position als FIFA-Präsident lange Zeit „felsenfest“ gewirkt, trotz weit verbreiteter Kritik an seinen engen Verbindungen zu US-Präsident Donald Trump. Die Situation hat sich jedoch geändert, seit dieser kontroverse Plan aufkam. UEFA und CONCACAF äußerten schnell und öffentlich starken Widerstand gegen Infantino.

Die UEFA kündigte einen Boykott der FIFA an, und auch die Kritik aus den Niederlanden war sehr scharf. Der Präsident des Königlich Niederländischen Fußballverbandes, Frank van den Wall Bake, sagte: „Dieser Vorschlag ist unhaltbar in Bezug auf Verfahren, Governance und Inhalt. Dieser Vorschlag muss zurückgezogen werden. Bis er zurückgezogen wird, werden die 55 UEFA-Nationen nicht an FIFA-Turnieren teilnehmen.“

Die Asiatische Fußballkonföderation lehnte Infantino ebenfalls entschieden ab, und selbst innerhalb der FIFA entging der Schweizer scharfer Kritik nicht. Infantinos Chefberater Carlos Cordeiro und Operationsdirektor Kevin Lamour haben beide die FIFA verlassen.

Lamour erklärte: „Ein Präsident sollte Menschen vereinen und inspirieren. Was wir heute sehen, ist das Gegenteil. Dies ist nicht der Plan der FIFA und schon gar nicht der Plan des FIFA-Vorstands. Dies ist der Plan eines Mannes.“ Er bezog sich dabei eindeutig auf Infantino.

Die Times wies darauf hin, dass ein Misstrauensantrag gegen Infantino nur die Unterstützung von 43 Ländern erfordern würde. Angesichts der einstimmigen Ablehnung von Infantinos Plan durch die UEFA-Nationen ist ein solcher Misstrauensantrag nicht weit hergeholt und erscheint zumindest machbar.

Sollte dies geschehen, würde Infantino nicht sofort abgesetzt, aber seine Position wäre nahezu unhaltbar. Unterdessen zeichnet sich Montagliani als potenzieller Nachfolger Infantinos ab. Der 60-jährige Kanadier hat nie seinen Ehrgeiz verborgen, eines Tages FIFA-Präsident zu werden, und scheint nun bereit, diesen umzusetzen.

Montagliani, der seit Mai 2016 als CONCACAF-Präsident fungiert, muss seine Kandidatur bis zum 18. November offiziell bekannt geben. Die von der FIFA gesetzte Anmeldefrist für die Amtszeit 2027-2031 läuft an diesem Tag ab. Der Gewinner wird am 18. März nächsten Jahres in Rabat bekannt gegeben.

Neben Montagliani gilt auch Salman bin Ibrahim Al Khalifa als potenzieller Nachfolger Infantinos. Der 60-jährige bahrainische Funktionär ist seit 2013 AFC-Präsident. Zu Infantinos ins Stocken geratenem Plan sagte er: „Die Zukunft des internationalen Fußballs muss immer durch ausführliche Konsultationen, kollektiven Dialog und Respekt für die bestehenden Governance-Strukturen des Sports gestaltet werden.“

Übersetzt von KI.

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