Laut The Sun beschleunigt die Uneinigkeit zwischen den beiden Eigentümern des FC Chelsea über neue Stadionpläne die Umstrukturierung der Machtverhältnisse im Verein.

Der Vorsitzende des FC Chelsea, Todd Boehly, und der Milliardär Mark Walter sind beide bereit, ihre Minderheitsbeteiligungen zu verkaufen, wobei die finanzielle Situation Letzterer derzeit von US-Behörden untersucht wird.
The Sun enthüllt jedoch, dass der lange verzögerte Plan für ein neues Heimstadion ein Schlüsselfaktor ist, der Boehly und den Großaktionär Clearlake Capital dazu veranlasst, eine Aufspaltung des BlueCo-Konsortiums in Betracht zu ziehen.
Wir verstehen, dass Clearlake Capital, das 61,85 % der Anteile hält, und Boehly sich über die langfristige Zukunft des Vereins nicht einig sind, und beide Seiten glauben, dass jemand in diesem Machtkampf letztendlich nachgeben muss. Ein neues Heimstadion, das die baufällige Stamford Bridge ersetzt und mehr Einnahmen generiert, ist von zentraler Bedeutung für das Streben von BlueCo nach nachhaltigem Erfolg auf und neben dem Spielfeld.

Boehly und Clearlake Capital-Mitbegründer Behdad Eghbali sind sich beide einig, dass die Blues höchstwahrscheinlich von der Stamford Bridge in einen zweckgebundenen Veranstaltungsort umziehen müssen. Aber sie unterscheiden sich in ihrer Vision für diesen Komplex, unabhängig davon, ob sich der Standort in Earls Court oder anderswo befindet.
Noch wichtiger ist, dass keine der beiden Seiten bereit ist, ihren Anteil an den geschätzten 5 Milliarden Pfund Baukosten zu tragen, solange die andere Seite noch Einfluss auf das Projekt und die allgemeine Ausrichtung des Vereins hat.
Boehly und Walter kennen sich seit Jahren und sind auch Geschäftspartner. Über eine gemeinsam kontrollierte Holdinggesellschaft kontrollieren sie jeweils eine Beteiligung von 12,8 % an BlueCo, während der Schweizer Geschäftsmann Hansjörg Wyss einen kleineren Prozentsatz hält. Eghbali ist seit Anfang 2023 die dominierende Figur im Tagesgeschäft des FC Chelsea.
Boehlys Amtszeit als Vorsitzender neigt sich dem Ende zu, was einen klaren Zeitrahmen für Veränderungen bietet. Dieser Deal wird jedoch schwierig zu verhandeln sein, da beide Seiten darüber diskutieren, wie viel die BlueCo-Anteile, der Eigentümer des FC Chelsea und des Partnervereins Straßburg, heute wert sind.
Zusätzlich zum Kauf von Roman Abramowitsch im Wert von 2,5 Milliarden Pfund im Jahr 2022 hat BlueCo weitere 1,75 Milliarden Pfund für das Team, die Infrastruktur und den Frauenfußball zugesagt.
Weder das Boehly-Lager noch Clearlake Capital scheinen bereit zu sein, mehr Geld in Großprojekte wie ein neues Stadion zu investieren, bis sie die volle Kontrolle darüber haben, wie die Mittel verwendet werden.
Daher wird, während Trainer Xabi Alonso in dieser Saison eine neue Ära auf dem Spielfeld einläutet, der FC Chelsea abseits des Spielfelds in den kommenden Monaten voller Variablen bleiben.
Übersetzt von KI.
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