Vor dem Spiel von Real Madrid gegen Málaga äußerte sich Mourinho erneut zum Auswahlprozess des Ballon d'Or und teilte seine Ansichten zu den Kriterien der Auszeichnung mit. Er vertritt die Meinung, dass der Ballon d'Or nicht übermäßig von den kollektiven Erfolgen eines Teams abhängen sollte, sondern sich stärker auf die individuelle Leistung der Spieler konzentrieren sollte. Diese Äußerungen wurden von außen als Unterstützung für Mbappé interpretiert und lösten schnell Diskussionen in spanischen Fußballkreisen aus. In der Sendung „Carrusel Deportivo" vertrat der Journalist Roncero klar eine andere Meinung. Seiner Ansicht nach ist Rodri der Spieler, der den diesjährigen Ballon d'Or am ehesten verdient hat, auch wenn ihm Rodris Wechsel zu Manchester City nicht gefiel.

Roncero ist der Meinung, dass Rodri im vergangenen Jahr einer der entscheidendsten Spieler war: „Rodri war der beste Spieler bei der Weltmeisterschaft und auch der beste Spieler im Team der Weltmeisterschaft."
Er gab zu, dass Rodris Saison bei Manchester City von Verletzungen beeinträchtigt wurde und seine Leistung schwankte, betonte aber, dass dies seine entscheidende Rolle bei der Weltmeisterschaft nicht schmälerte: „Die Weltmeisterschaft prägt sich in die Köpfe der Menschen ein."
Zu den von Mourinho vorgeschlagenen Auswahlkriterien äußerte sich Roncero ebenfalls deutlich: „Ich akzeptiere Mourinhos Argument nicht."
In Ronceros Ballon d'Or-Ranking liegt Rodri auf Platz eins, Mbappé auf Platz zwei und Bellingham auf Platz drei. Bei der Diskussion über den Abstand zwischen Rodri und Mbappé glaubt er, dass die beiden tatsächlich sehr nah beieinander liegen: „Meiner Meinung nach liegt Mbappé sehr dicht hinter Rodri, fast ein technisches Unentschieden."
Laut Ronceros Ranking kann auch Bellingham unter die Top drei kommen, was bedeutet, dass Real Madrid einen Spieler unter den Top drei für den Spieler des Jahres haben würde.
Unterdessen hat ein anderer Journalist in der Sendung, Antonio Romero, die ständigen Ballon d'Or-Diskussionen satt. Er sagte: „Ich habe den Ballon d'Or schon satt, sehr satt. Er setzt mich sehr unter Druck."
Romero gab zu, dass Mourinho sicherlich das Recht hat, für die Spieler einzustehen, die er unterstützt, aber er betonte auch: „Er hat das Recht, das zu sagen, und wir haben auch die Verantwortung, seine Ansichten nicht einfach zu akzeptieren."
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