Persönliche Daten von 400.000 vermögenden Kunden, darunter Stars der Premier League, könnten bei einem Cyberangriff auf einen Luxus-Diamantenhändler gestohlen worden sein, wie The Sun berichtet.

Hacker behaupten, nach einem Cyberangriff auf einen Juwelier in Mayfair die Wohnadressen und Informationen über Ringkäufe von Hunderttausenden vermögenden Privatpersonen erlangt zu haben.
Die Cyber Crime Unit der Metropolitan Police hat eine Untersuchung des möglichen Datenlecks bei 77 Diamonds eingeleitet, einem Unternehmen, das dafür bekannt ist, Top-Fußballer und TV-Prominente zu bedienen.
Spitzensportler sind Hauptkunden des Londoner Luxusjuweliers, bei dem sie maßgefertigte Verlobungs- und Eheringe in Auftrag geben.
Die gestohlenen Daten sollen Wohnadressen, Rechnungsinformationen und detaillierte Bewertungen der gekauften Diamantringe von hochkarätigen Käufern umfassen.
Hacker sollen die vertrauliche Datenbank im Darknet zum Verkauf angeboten haben, was die Sicherheitsrisiken für den elitären Kundenstamm des Unternehmens erheblich erhöht.
Der Mayfair-Juwelier spezialisiert sich auf maßgefertigten Schmuck, wobei einzelne Stücke von wenigen tausend Pfund bis über 1 Million Pfund kosten.
Die erfahrenen Handwerker und Lehrlinge des Geschäfts fertigen täglich etwa 10 komplexe, maßgeschneiderte Schmuckstücke für High-End-Kunden an.
Unmittelbar nach dem Vorfall beauftragte das Unternehmen externe Cybersicherheitsberater, um das volle Ausmaß des Eindringens zu untersuchen.
Hochkarätige Kunden, darunter Top-Fußballstars, wurden ebenfalls angewiesen, ihre persönlichen Sicherheitsmaßnahmen während der Untersuchung zu verstärken.
Der Vorfall wurde dem UK Information Commissioner's Office gemeldet, und Experten arbeiten daran, die Quelle des Cyber-Eindringens zu ermitteln.
Tobias Kormind, Geschäftsführer von 77 Diamonds, verschickte eine dringende E-Mail-Warnung an alle Personen, die in den letzten 11 Jahren Schmuck bei dem Unternehmen gekauft hatten.
Kormind erklärte gegenüber The Times: „Wir untersuchen den potenziellen unbefugten Zugriff auf und Missbrauch unserer Kundendatenbank und haben sofort Maßnahmen ergriffen, um unsere Systeme zu sichern."
Der Geschäftsführer bestätigte, dass die gestohlenen Daten Namen, E-Mail-Adressen, Postadressen und vollständige Kaufaufzeichnungen enthalten könnten.
Er teilte den betroffenen Kunden mit: „Zum jetzigen Zeitpunkt können wir nicht bestätigen, ob Ihre persönlichen Daten spezifisch abgerufen wurden."
„Wir kontaktieren Sie jetzt, damit Sie während der laufenden Untersuchung geeignete Vorsichtsmaßnahmen treffen können."
Trotz des potenziellen Lecks hochkarätiger Kundendaten bestätigte das Unternehmen, dass die angegriffenen Server keine Bankinformationen von Kunden speichern.
Kormind bestätigte außerdem, dass bisher kein Kunde berichtet hat, direkt von Erpressern nach dem Datenleck angegriffen oder belästigt worden zu sein.
Interne Cybersicherheitsexperten, die einen Teil der geleakten Daten analysierten, stellten fest, dass Wohnadressen nicht in der Stichprobe enthalten waren.
Die polizeilichen Ermittlungen und die interne forensische Bewertung dauern jedoch an, wobei Experten daran arbeiten, das volle Ausmaß des Verstoßes zu überprüfen.
Beamte der spezialisierten Cybercrime-Einheit überwachen auch kontinuierlich Dark-Web-Marktplätze auf Anzeichen dafür, dass die gestohlenen Daten gehandelt werden.
Dieser hochkarätige Hacking-Vorfall findet vor dem Hintergrund einer schnell ansteigenden digitalen Kriminalität gegen britische Unternehmen statt.
Der „Cyber Breaches Survey" des britischen Ministeriums für Wissenschaft, Innovation und Technologie zeigt, dass 43 % der britischen Unternehmen innerhalb eines Zeitraums von 12 Monaten einen Cyberangriff erlebten.
Unabhängige Schätzungen der britischen Regierung zeigen, dass die digitale Kriminalität die britische Wirtschaft jährlich rund 14,7 Milliarden Pfund kostet.
Sicherheitsbeamte warnen, dass diese Cyberbedrohungen sowohl von staatlich unterstützten Organisationen als auch von organisierten kriminellen Gruppen ausgehen, die auf Profit aus sind.
Externe Kräfte, die von Ländern wie Russland, Iran und Nordkorea unterstützt werden, zielen aktiv auf die britische Infrastruktur und kommerzielle Unternehmen ab.
Zu den profitorientierten kriminellen Gruppen gehört die russische Hackergruppe Conti. Geleakte interne Aufzeichnungen zeigen, dass die Gruppe fast wie ein Unternehmen agiert, mit einer Managementstruktur, Abteilungsbudgets und einem HR-Team.
Übersetzt von KI.
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