Laut Kicker hat das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Freitag eine Grundsatzentscheidung über die Kostenbeteiligung der Vereine an Polizeieinsätzen bei Hochrisikospielen getroffen: Die gastgebenden Vereine müssen sich an den entsprechenden Kosten zumindest anteilig beteiligen.

Bereits im Januar 2025 hatte die Bundesliga Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gegen die Umlage von Polizeikosten für Hochrisikospiele eingereicht, die jedoch nicht erfolgreich war. Infolgedessen können die Bundesländer den gastgebenden Vereinen Polizeieinsätze in Rechnung stellen – eine Situation, mit der zuvor nur Werder Bremen konfrontiert war. Nun bereitet sich der DFB darauf vor, dass weitere Bundesländer diesem Beispiel folgen.
Der DFB gab am Freitag bekannt, dass das Präsidium eine Grundsatzentscheidung zu den Polizeikosten getroffen habe. Demnach werden dem DFB durch Gebührenbescheide für Polizeieinsätze bei Hochrisikospielen entstandene Kosten an die betreffenden gastgebenden Vereine „zumindest anteilig" weitergegeben. Der DFB begründete dies damit, dass der Verband aufgrund bestehender Pflichten zur Vermögensverwaltung grundsätzlich dazu verpflichtet sei.
Der DFB erklärte, die Entscheidung sei vor dem Hintergrund des Urteils des Bundesverfassungsgerichts getroffen worden, das die grundsätzliche Rechtmäßigkeit der Erhebung von Gebühren für Hochrisikoveranstaltungen bestätigt hat. In einer Mitteilung schrieb der DFB: „Da aktuell auch das Saarland ähnliche Regelungen plant, hat der DFB eine Grundsatzentscheidung zur möglichen Kostenverteilung getroffen." In der Vergangenheit hatten sich Nordrhein-Westfalen und andere Regionen für ein bundesweit einheitliches Vorgehen ausgesprochen.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf betonte jedoch gleichzeitig, dass er sich andere Lösungen erhofft. Der 65-Jährige sagte: „Sollte dem DFB ein Kostenbescheid für Polizeikosten zugehen, werden wir die Kosten an die Vereine weitergeben. Wir sind jedoch weiterhin der Meinung, dass Gebührenbescheide für Polizeikosten nicht der richtige Weg sind."
Das gemeinsame Ziel von Politik, Polizei, Verbänden und Vereinen sollte es sein, die Sicherheit vor Ort zu verbessern und den polizeilichen Aufwand bei Fußballspielen zu reduzieren. Beides kann mit Gebührenordnungen nicht erreicht werden. Deshalb setzen wir weiterhin auf die Zusammenarbeit mit Politik und Polizei.
Übersetzt von KI.
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