Am 5. August Ortszeit berichtete Bild, dass Borussia Dortmund in diesem Sommer Ambitionen gezeigt hat, höhere Ziele anzupeilen und den FC Bayern herauszufordern. Der Verein holt junge Spieler wie Gadou und Karetsas und optimiert gleichzeitig seine Finanzstruktur durch den Verkauf von Spielern, die Reduzierung von Gehältern und die Senkung der Betriebskosten. Dortmund hofft, seinen Status als zweitstärkstes Team Deutschlands zu erhalten und gleichzeitig die Managementeffizienz zu verbessern. Kovač fördert zudem ein zielorientiertes Management und baut mit jungen Kernspielern wie Felix Nmecha und Jobe Bellingham einen wettbewerbsfähigeren Kader auf.

In dieser heißen und feuchten Tokioter Nacht zeigte Borussia Dortmund eine Art „Machtdemonstration“. In der Innenstadt von Tokio, der Hauptstadt Japans, projizierte Borussia Dortmund einen Kurzfilm, der den Verein vorstellte, auf die riesige Außenleinwand des Tokyo Metropolitan Government Building. Das Filmmaterial war gefüllt mit gelben Elementen und zeigte viele Auftritte von Bellingham.
Dies war eine beeindruckende visuelle Performance, und es kann auch als Signal an Deutschland verstanden werden: „Schaut, was wir machen! Schaut, wie stark wir sind!“
Dies spiegelt auch perfekt die aktuelle Denkweise der Führung von Borussia Dortmund wider: Die Position als zweitbeste Mannschaft im deutschen Fußball, nur hinter dem Rekordmeister FC Bayern München, zu halten, hat oberste Priorität für den Verein.
Dortmund darf nicht von Leipzig, Leverkusen oder anderen Konkurrenten überholt werden. Wenn es natürlich Potenzial für weitere Verbesserungen gibt, ist das umso besser.
Borussia Dortmunds Transferaktivitäten in diesem Sommer deuten zumindest darauf hin, dass der Verein größere Ziele gesetzt hat. Um die Meisterschaft herauszufordern, könnte Dortmund letztendlich über 100 Millionen Euro investieren.
Der 19-jährige Gadou kam für fast 20 Millionen Euro aus Salzburg und wird die neue Innenverteidiger-Option des Teams werden.
Der 18-jährige Karetsas kam als neuer zentraler offensiver Spieler zum Team. In seinem Heimatland Griechenland wird Karetsas oft „der kleine Messi“ genannt. Doch Borussia Dortmund lehnt solche Bezeichnungen ab, da dies bedeuten würde, dass der Spieler übermäßigem externem Druck ausgesetzt wäre.
Die Dortmunder Verantwortlichen sind jedoch fest davon überzeugt, dass Karetsas ein enormes Entwicklungspotenzial besitzt. Und das ist noch nicht alles.
Seit Wochen verfolgt Borussia Dortmund aus dem Ruhrgebiet den 19-jährigen Angreifer Said-Mara vom 1. FC Köln. Doch die beiden Vereine können sich derzeit nicht auf eine Ablösesumme einigen.
Der 1. FC Köln möchte mindestens 50 Millionen Euro, einen Preis, den Borussia Dortmund nicht bereit ist zu zahlen. Dortmunds früheres Angebot von 34 Millionen Euro fester Ablösesumme plus 10 Millionen Euro variabler Boni wurde abgelehnt.
Sollten die Verhandlungen letztendlich scheitern, wird Dortmund nach einem anderen Spieler suchen.
Zudem hofft der Verein, einen defensiver orientierten Mittelfeldspieler hinzuzufügen.
Es stellt sich also die Frage: Warum verfügt Borussia Dortmund nach einem frühen Ausscheiden aus der Champions League in der letzten Saison plötzlich über so reichliche Mittel?
Reduzierung der Kaderkosten wird zum Kernplan für die Zukunft
Durch den Verkauf von Adeyemi, Campbell, Duranville und Weitjan hat Borussia Dortmund bereits Einnahmen von rund 35 Millionen Euro erzielt.
Doch für die Zukunft ist der wirklich wichtige Hebel: Laut Sport Bild haben die Dortmunder Verantwortlichen einen klaren Plan entwickelt, um die Kaderkosten jährlich um 20 Millionen Euro zu senken.
Dazu gehören: Spielergehälter; Abschreibungskosten für Transfergebühren.
Und dieser Sommer ist der richtige Zeitpunkt, diesen Plan umzusetzen.
Denn die Abgänge von Süle, Brandt, Özcan und anderen haben viel Platz im Team geschaffen. Die gesamten Jahresgehälter dieser Spieler belaufen sich allein auf rund 35 Millionen Euro. Im Vergleich dazu beträgt Karetsas' Einstiegsgehalt nach seinem Beitritt etwa 3,5 Millionen Euro.
Die neue Ausrichtung des Vereins ist sehr klar: Von nun an wird auf die Verwendung jedes Euros mehr geachtet.
Karetsas' Transfer ist ein typischer Fall.
Genk hatte wochenlang eine Ablösesumme von 35 Millionen Euro gefordert, die Dortmund als zu hoch empfand.
So verfolgten die Dortmunder Verantwortlichen einen neuen Ansatz: Sie luden den Spieler ein, ihr Heimstadion zu besuchen, um die aufregende Atmosphäre des Signal Iduna Parks persönlich zu erleben. Der talentierte Spieler war schließlich gerührt.
Anschließend bat er sogar seinen ehemaligen Verein, Dortmunds Angebot anzunehmen: eine feste Ablösesumme von 30 Millionen Euro plus einen Bonus von 2 Millionen Euro.
Galous Situation war ähnlich. Sportdirektor Ricken und Sportdirektor Ole-Buck reisten persönlich nach Salzburg, um mit dem Spieler zu sprechen und ihn zum Beitritt zu überreden.
Viele im Verein glauben, dass Dortmund in der Vergangenheit zu viel Zeit mit telefonischer Kommunikation während Transfers verbracht hat, anstatt sich direkt persönlich auszutauschen.
Doch nicht nur Gehälter und Transfergebühren müssen genau unter die Lupe genommen werden, sondern alle Aspekte des Vereinsbetriebs.
Carsten Cramer, Geschäftsführer von Borussia Dortmund, erklärte: „Wir wollen in allen Bereichen besser werden, und daran arbeiten wir. Dazu gehören auch Kleinigkeiten; durch diese Details können wir entscheidende prozentuale Verbesserungen aufspüren. Der Bundesliga-Wettbewerb wird immer intensiver, daher ist es unser klares Ziel, keinen Konkurrenten an uns vorbeiziehen zu lassen.“
Dazu gehört: Der 35-jährige Roderick van der Ham wird der neue Chefanalyst des Teams. Zuvor war er etwa zwei Jahre lang als Videoanalyst beim FC Liverpool tätig.
Zudem wird Dortmund einen neuen Platzwart, Scott Tinley, aus England verpflichten. Er beeindruckte Dortmund bei seinem Vorstellungsgespräch, indem er seinen Standard für das, was er als „perfekten Grashalm“ ansah, präsentierte.
Wo spart Dortmund Kosten?
Der Verein kürzt Ausgaben in allen Bereichen.
Hier sind einige Beispiele. In den letzten Jahren stellte Dortmund mehrere Übersetzer ein, um die deutschen Website-Inhalte in andere Sprachen zu übersetzen. Heutzutage sind digitale Übersetzungstools genau genug, sodass der Verein hofft, die externe Übersetzungsunterstützung fast vollständig einzustellen. Wenn Dortmund auswärts spielt, beispielsweise bei Champions-League-Spielen, wurden früher mehrere Autos und Fahrer bereitgehalten, die in der Nähe des Teamhotels auf Abruf standen, was zu teuer war. In Zukunft wird das Team so viel wie möglich Uber nutzen.
In der Vergangenheit wurde nach den Spielen viel Essen im VIP-Bereich des Stadions verschwendet. Die neue Regel lautet: Wenn ein Gericht während eines Spiels ausgeht, wird es nicht nachgefüllt. Dies mögen kleine Einsparungen erscheinen, aber sie werden sich letztendlich zu einem spürbaren Effekt summieren. Des Weiteren war die wirtschaftlich sehr erfolgreiche Asienreise nicht im Voraus budgetiert worden.
Dies brachte dem Verein zusätzliche 5 Millionen Euro Einnahmen. Unterdessen schlossen die Dortmunder Verantwortlichen während ihrer Zeit in Asien auch neue Sponsoring-Kooperationen ab. Diese Projekte sollen in den nächsten Jahren jährlich zusätzliche 3 bis 4 Millionen Euro Einnahmen generieren.
Entschädigungskosten für entlassene Mitarbeiter übersteigen 10 Millionen Euro
Zudem hofft Dortmund endlich, die Abfindungszahlungen zu reduzieren.
In den letzten zwei Jahren hat der Verein über 10 Millionen Euro an entlassene Mitarbeiter gezahlt.
Dazu gehören: Cheftrainer Sahin und sein Trainerstab; Leiter der Spielerplanung Mislintat; Sportdirektor Kehl und seine Assistenten; mehrere Scouts.
Dieses Geld soll in Zukunft in den Teambau reinvestiert werden.
Denn die Führung, wie Ricken und Cramer, glaubt, dass die aktuelle Vereinsstruktur sehr gut für die zukünftige Entwicklung geeignet ist.
Groß angelegte Personalwechsel werden in Zukunft nicht leichtfertig vorgenommen.
Cramer erklärte: „Wir haben ein sehr starkes Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt. Alle arbeiten auf dasselbe Ziel hin, sprechen dieselbe Sprache. Wir wollen uns nicht von Kleinigkeiten ablenken lassen. Diese Einheit und dieses Vertrauen sind die Grundlage für den Erfolg.“
Dazu gehört auch Cheftrainer Kovač. Er soll spätestens im Herbst einen neuen Vertrag erhalten.
Während der Asienreise pflegte Kovač eine enge Kommunikation mit Ricken und Cramer.
Aufgrund von Kovač's guter Beziehung zu mehreren Team-Scouts ist die Kommunikation zwischen ihm und der Rekrutierungsabteilung sehr reibungslos.
Wenn Dortmund an einem Spieler interessiert ist, geht Kovač sofort ins Scout-Büro, um mehr herauszufinden.
Kovač hat bereits zwei Maßnahmen mit dem Team abgeschlossen.
Erstens möchte er mit den Spielern klare Saisonziele festlegen: Wie viele Punkte will Dortmund? Wie viele Tore wollen sie erzielen? Diese Zahlen werden finalisiert, nachdem alle WM-Spieler in den Kader zurückgekehrt sind. Während der gesamten Saison werden die Spieler diese Ziele als Referenz und Motivation nutzen.
Zweitens möchte er das Belohnungssystem, das letzte Saison begann, weiterhin implementieren: Spieler können im Training Punkte sammeln. Punkte werden verdient durch: das Gewinnen von Trainingsübungen; das Gewinnen von internen Teamspielen.
Der Spieler mit den meisten Punkten jeden Monat erhält einen zusätzlichen freien Tag.
Der beste Spieler der letzten Saison war Sabitzer. Doch in der nächsten Saison wird er hart um seinen Platz kämpfen müssen.
Denn in der Saisonvorbereitung haben sich im zentralen Mittelfeld zwei Spieler besonders hervorgetan: Felix Nmecha und Jobe Bellingham, der in diesem Sommer sichtlich an Muskelmasse zugelegt hat.
Felix Nmecha hat seinen Vertrag mit Dortmund kürzlich bis 2030 verlängert. Sein Vertrag enthält eine Ausstiegsklausel von etwa 80 Millionen Euro, die ab Sommer 2027 wirksam wird. Ricken sprach kürzlich mit Felix Nmecha.
Felix Nmechas Botschaft war sehr klar: Er möchte Verantwortung übernehmen und eine wichtige Figur für das Team werden. Derzeit zieht er keinen Abgang in diesem Sommer in Betracht. Stattdessen möchte er mit Dortmund voranschreiten.
Ricken erklärte: „Unser großer Vorteil ist, dass wir unseren Kern des Teams behalten haben. Gleichzeitig haben wir viele Spieler, die den nächsten Schritt machen wollen, und sie zeigen diese Einstellung. Bei Jobe spürt man, wie er immer mehr Verantwortung übernimmt. Und Felix Nmecha, der sagt, er wolle ‚das Spiel zu Ende spielen‘, während es etwas hart klingt, versteht jeder, was er meint. Mir gefällt diese Einstellung sehr, denn sie zeigt, dass unser Team danach strebt, von einem guten Team zu einem wirklich erfolgreichen Team zu wachsen.“
Übersetzt von KI.
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