Beim 3:0-Sieg des FC Arsenal über Manchester City im Community Shield eröffnete Calafiori den Torreigen mit einem blitzschnellen Treffer, doch sein anschließendes Abtauchen im Strafraum sorgte für Kontroversen. Stuart Pearce ist der Meinung, dass eine so klare Täuschung nicht nur eine gelbe Karte nach sich ziehen sollte, sondern sogar zu einem sofortigen Platzverweis führen müsste.

Mitte der ersten Halbzeit dribbelte Calafiori in den Strafraum, fiel nach dem Vorbeiziehen an Khusanov, doch Wiederholungen zeigten, dass es keinen klaren Kontakt des Manchester City-Verteidigers gab. Der Schiedsrichter entschied daraufhin, dass Calafiori eine Schwalbe gemacht hatte und zeigte ihm die Gelbe Karte.
Pearce kommentierte auf talkSPORT unverblümt: „Das war eine erbärmliche Schwalbe, mehr nicht, es war wirklich furchtbar. Wenn ich der Schiedsrichter wäre, angesichts dessen, dass er den Schiedsrichter ansah und immer noch versuchte, einen Elfmeter zu bekommen, würde ich ihm zwei gelbe Karten geben und ihn vom Platz stellen.“
Der VAR schaltete sich daraufhin ein, um die Entscheidung zu überprüfen und bestätigte, dass die Entscheidung des Schiedsrichters korrekt war; Calafiori hatte tatsächlich eine Schwalbe gemacht.
Trotz dieses kontroversen Vorfalls wurde Calafiori schnell zum Star des Spiels. Nach nur 23 Sekunden im Spiel schob er den Ball nach einem Pass von Lewis-Skelly ruhig ins Netz und stellte damit einen neuen Rekord für das schnellste Tor in der Geschichte des Community Shields auf. Havertz legte dann noch einen drauf und brachte den FC Arsenal zur Halbzeit mit 2:0 in Führung.
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