Laut MilanNews.it sprach der Journalist Enzo Bucchioni kürzlich in einem Interview mit RadioSportiva über die Sommertransferstrategie des AC Mailand und die taktischen Veränderungen, die das Team durchläuft.

Bucchioni erklärte, dass der heutige AC Mailand sich deutlich von dem der Vergangenheit unterscheidet und die Philosophie des Vereins beim Teamaufbau sich grundlegend gewandelt hat.
„Haben Sie gesehen, wie Amorim Sissoko in Turin hervorbrachte, und haben Sie die Wirkung beobachtet? Die Fußballphilosophie des AC Mailand hat sich komplett verändert. Ich verstehe die Gedanken der AC-Mailand-Fans vollkommen, die es gewohnt waren, dass der Verein große Verpflichtungen tätigt und Spieler verpflichtet, die die Stärke des Teams wirklich verändern können. Sie werden nie zufrieden sein, denn nach ihrer Meinung sollte der AC Mailand eine dominante Mannschaft sein."
„Aber jetzt ist die Situation ganz anders. Die Fußballkultur hat sich geändert, und auch der Vereinsansatz hat sich geändert. Der AC Mailand hat jetzt nicht einmal mehr einen deutlich erkennbaren Sportdirektor, was nicht überraschend ist."
Er sprach weiter über AC-Mailand-Eigentümer Cardinale und das aktuelle Managementmodell des Vereins.
„Cardinale beschloss zunächst, alle Verantwortung selbst zu übernehmen, übertrug dann aber die Transferarbeit an Super-Agenten wie Mendes. Noch wichtiger ist, dass er einen Trainer wie Amorim holte. Amorim muss dem Team nicht nur ein taktisches System vermitteln, sondern auch seinen eigenen Spielstil und seine Persönlichkeit."
Bucchioni ist überzeugt, dass sich diese Veränderung bereits in der Sommertransferstrategie des AC Mailand und dem Spielstil des Teams widerspiegelt.
„Das ist der Kern des Problems: Die verpflichteten Spieler besitzen alle die Eigenschaften, die dieser Spielstil erfordert. Man kann bereits erkennen, welche Art von Fußball das Team spielen möchte."
„Ich denke, der AC Mailand hat in den ersten Runden der Saison nicht schlecht abgeschnitten, denn man sieht deutlich, dass im Hintergrund tatsächlich konzeptionell gearbeitet wird. Natürlich hat die Mannschaft noch großes Verbesserungspotenzial. Zum Beispiel ist die Defensive noch nicht vollständig integriert; beim Pressing gibt die Mannschaft den Gegnern auch zu viel Raum."
Nach seiner Meinung befindet sich Amorims Team noch in einer Entwicklungsphase, hat aber bereits eine sehr klare fußballerische Ausrichtung.
„Das Team muss noch weiter wachsen, aber es hat sich jetzt eine sehr klare Fußballphilosophie herausgebildet. In nächster Zeit müssen die Spieler innerhalb dieser Philosophie weiterwachsen und diesen Fußball allmählich wirklich verstehen und umsetzen."
Übersetzt von KI.
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