Laut Mundo Deportivo hat der rumänische Fußballverband (FRF) diese Woche eine innovative Maßnahme – die „schwarze Karte" – für Jugendfußballspiele mit Spielern im Alter von 7 bis 16 Jahren genehmigt. Sie richtet sich nicht an Spieler oder Trainer, sondern an Zuschauer, deren Verhalten auf der Tribüne unangemessen ist. Bei wiederholtem Fehlverhalten kann der Schiedsrichter das Spiel direkt beenden.

Der Verband hatte die Strafen für solches Verhalten bereits 2024 verschärft, mit Geldstrafen zwischen 2.000 und 4.000 Euro und einem möglichen dreijährigen Spielfeld-Besuchsverbot. Mit der Einführung der schwarzen Karte gehen sie nun noch einen Schritt weiter.
Das System funktioniert in drei Schritten. Der Schiedsrichter zeigt die Karte nicht sofort. Zunächst unterbricht er das Spiel und bittet die Trainer, ihre Anhänger zu verwarnen. Falls das unangemessene Verhalten anhält, kommt die zweite Chance: Das Spiel wird für zehn Minuten unterbrochen, und alle gehen in die Umkleidekabinen zurück. Beruhigt sich die Lage danach nicht, zeigt der Schiedsrichter die schwarze Karte und beendet das Spiel endgültig, ohne die Möglichkeit einer Wiederaufnahme.
Die Position des rumänischen Fußballverbandes ist unmissverständlich: Kinder sollen nicht den Preis für die Ambitionen, Frustration oder das impulsive Verhalten von Erwachsenen zahlen. Rumänien ist derzeit der erste Fußballverband, der eine spezielle Karte einführt, um das Zuschauerverhalten zu sanktionieren. Diese Maßnahme ist bemerkenswert und sendet eine klare Botschaft: Im Jugendfußball sollten die Kinder im Mittelpunkt stehen. Sollte ein Erwachsener dies vergessen, kann jederzeit die schwarze Karte am Spielfeldrand zum Einsatz kommen.
Übersetzt von KI.
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