Der rumänische Fußballverband (FRF) hat das „Schwarze-Karte"-System in Jugendwettbewerben offiziell eingeführt, das ab dieser Saison die Altersgruppen U7 bis U16 umfasst. Wenn Zuschauer oder Eltern beleidigendes oder anderes unangemessenes Verhalten zeigen, das nach Verwarnungen und Spielunterbrechungen weiterhin besteht, kann der Schiedsrichter eine Schwarze Karte zeigen, um das Spiel dauerhaft zu beenden. Diese Initiative zielt darauf ab, Kinder vor bosartigem Druck von den Tribünen zu schützen.

Fußball muss immer ein Spiel, ein Spielplatz für Kinder und ein Raum für eine gesunde Entwicklung sein. Der rumänische Fußballverband treibt diese Arbeit durch seine B.R.A.V.O.-Plattform kontinuierlich voran, um eines der schlimmsten „Fouls" im Jugendfußball zu bekämpfen: Mobbing und Druck von Eltern und Zuschauern auf den Tribünen.
Im Jahr 2024 überarbeitete der rumänische Fußballverband seine Disziplinarvorschriften erheblich, um das beleidigende Verhalten von Trainern im rumänischen Fußball einzudämmen. Es wurden Strafen von 10.000 bis 20.000 Lei eingeführt, zusammen mit Lizenzentzug für Trainer von ein bis drei Jahren. Anschließend wandte sich der rumänische Fußballverband den Eltern junger Spieler zu.
Die neue rote Karte für den Jugendfußball: die schwarze Karte
Ab dieser Saison hat der rumänische Fußballverband ein neues Disziplinarverfahren für Jugendwettbewerbe (Altersgruppen U7 bis U16) eingeführt, das ein beispielloses Element in den Fußball bringt: die schwarze Karte. Diese Entscheidung wurde vom Notfallausschuss des FRF am 11. September 2024 angenommen und in die Wettkampfbestimmungen für Kinder und Jugendliche aufgenommen.
Mit dieser Maßnahme ist der rumänische Fußballverband der einzige Verband weltweit geworden, der eine Strafkarte speziell für unangemessenes Verhalten von Zuschauern auf den Tribünen einführt.
Aus Sicht des rumänischen Fußballverbandes ist die Botschaft sehr klar: Kinder sollten nicht Opfer der Ambitionen, des Drucks oder der Frustrationen von Erwachsenen von den Tribünen sein.
Die schwarze Karte ist ein visuelles Signal, mit dem der Schiedsrichter unmissverständlich mitteilt, dass ein Spiel aufgrund unangemessenen Verhaltens von Zuschauern oder Eltern dauerhaft beendet wurde. Beleidigendes Verhalten beeinträchtigt nicht nur den Spielverlauf, sondern kann auch direkte Auswirkungen auf die Kinder und das gesamte Team haben.
Dreistufiges Verfahren zur Behandlung von beleidigendem Verhalten
Dieses neue Verfahren kann eingeleitet werden, wenn der Schiedsrichter unangemessenes Verhalten von Zuschauern oder Eltern feststellt oder wenn ein solches Verhalten vom vierten Offiziellen (falls vorhanden) oder anderen Spieloffiziellen gemeldet wird.
In dieser Situation wird der Schiedsrichter nacheinander folgende Maßnahmen ergreifen:
Schritt Eins – Verwarnung. Der Schiedsrichter unterbricht das Spiel vorübergehend und fordert die Trainer auf, direkt mit ihren eigenen Fans oder Eltern zu kommunizieren, um sicherzustellen, dass die Zuwiderhandlung sofort eingestellt wird. An Spielorten mit Beschallungsanlagen wird auch eine öffentliche Durchsage an die Zuschauer gemacht.
Schritt Zwei – 10-minütige Spielunterbrechung. Wenn das störende Verhalten anhält, unterbricht der Schiedsrichter das Spiel für 10 Minuten und schickt die Mannschaften in ihre Umkleidekabinen zurück. In dieser Zeit werden die Trainer erneut versuchen, diese übermäßigen Verhaltensweisen der Zuschauer zu unterbinden.
Schritt Drei – Schwarze Karte zeigen und das Spiel dauerhaft beenden. Wenn das beleidigende Verhalten nach Wiederaufnahme des Spiels anhält, pfeift der Schiedsrichter das Spiel ab. Das Spiel wird dauerhaft beendet und kann nicht wieder aufgenommen werden.
In dieser letzten Situation zeigt der Schiedsrichter eine schwarze Karte, um die Entscheidung zur dauerhaften Beendigung des Spiels visuell zu kennzeichnen.
Dies ist im Wesentlichen ein Signal, dass eine Grenze überschritten wurde. Wenn Abhilfemaßnahmen das beleidigende Verhalten nicht stoppen können, kann das Spiel nicht fortgesetzt werden, und der Schiedsrichter zeigt eine schwarze Karte, um das Ende des Spiels formell und deutlich anzuzeigen.
Anwendbare Szenarien für das neue Disziplinarverfahren
Das neue Verfahren richtet sich gegen unangemessenes Verhalten von Eltern und Zuschauern gegenüber Kindern, dem Personal beider Teams, Schiedsrichtern, Spieloffiziellen oder anderen Eltern und Zuschauern. Folgende Verhaltensweisen sind eingeschlossen, diese Liste ist jedoch nicht erschöpfend:
Die vollständige Liste der Verhaltensweisen, die unter das neue Verfahren fallen, ist in den aktualisierten Disziplinarvorschriften des rumänischen Fußballverbandes zu finden.
Alle 130 Jugendakademien, die an der Akademiebewertung teilgenommen haben, haben eine Reihe von Materialien erhalten, die vom rumänischen Fußballverband verteilt wurden, darunter: Banner, Plakate mit einem Verhaltenskodex für Eltern und Flugblätter, die das dreistufige Verfahren erläutern.
Die B.R.A.V.O.-Plattform setzt ihre Mission fort
Diese neue Maßnahme ist Teil der umfassenderen Bemühungen des rumänischen Fußballverbandes, den Jugendfußball zu einem sichereren und gesünderen Umfeld für Kinder zu machen. Im Jahr 2023 startete der Verband die B.R.A.V.O.-Plattform – ein Akronym für Freude, Respekt, Fürsorge, Wille und Optimismus – ein Vorzeigeprojekt, das darauf abzielt, Probleme wie Druck, Mobbing und mangelnde Unterstützung anzugehen, denen Kinder im Sport begegnen können.
Die erste Kampagne der Plattform mit dem Titel „Die Umkleidekabine der unerwünschten Generation" konzentrierte sich auf die negativen Worte und Etiketten, die Kinder am Spielfeldrand hören, und wie diese Worte und Handlungen ihr Sporterlebnis beeinflussen. Die Kampagne verwandelte die Umkleidekabine in einen symbolischen Raum für dieses Thema, wobei die Trikots der Kinder nicht mit Namen, sondern mit den negativen Bezeichnungen versehen waren, die sie von Eltern und Zuschauern hören. Darüber hinaus muss jede Kinder- oder Jugendgruppe einer Jugendakademie einen „Elternkapitän" haben, der an Schutzlehrgängen teilnehmen muss und für die Überwachung und das Management des Verhaltens der Eltern in dieser Gruppe verantwortlich ist.
Anschließend führte der rumänische Fußballverband ab der letzten Saison „stille Tage" in den U13- und U14-Wettbewerben ein, bei denen die Spielergebnisse nicht gezählt werden. An zweimal im Jahr stattfindenden „stillen Tagen" dürfen Eltern und Trainer keinerlei Lärm machen. Der Zweck der „stillen Tage" ist es, Kindern einen stressfreien Raum zu bieten, in dem sie das Spiel genießen, eigene Entscheidungen treffen und sich frei ausdrücken können, ohne das ständige Urteil von den Tribünen oder der Seitenlinie.
Durch verschiedene in den Regeln festgelegte Maßnahmen treibt der rumänische Fußballverband diese Mission weiter voran, vom Bewusstsein zur konkreten Aktion: Wenn das Verhalten von Erwachsenen die Grenze überschreitet, hört das Spiel der Kinder auf.
Übersetzt von KI.
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