Laut Corriere della Sera haben Inter Mailand und AC Mailand einen strengen Bauzeitplan für das neue San-Siro-Stadionprojekt festgelegt. Der Baubeginn ist offiziell für die zweite Jahreshälfte 2027 geplant, wobei die Hauptarbeiten bis 2031 abgeschlossen sein sollen, um sicherzustellen, dass das neue Stadion in die Liste der Austragungsorte für die Europameisterschaft 2032 aufgenommen werden kann. Bauverzögerungen oder Probleme im Genehmigungsprozess könnten dazu führen, dass das neue San Siro diese Europameisterschaft, die gemeinsam von Italien und der Türkei ausgerichtet wird, verpasst.

Derzeit wurde der endgültige Entwurfsplan für das neue Stadion noch nicht öffentlich bekannt gegeben. Es wird berichtet, dass die Projektvisualisierungen Ende Oktober dieses Jahres offiziell vorgestellt werden könnten. Was in dieser Phase bestätigt wurde, ist, dass das neue San Siro 71.500 Sitzplätze haben wird, davon über 13.000 Premium-Sitzplätze. Die Entwurfsarbeiten werden von Foster+Partners und Manica durchgeführt, wobei im Designprozess versucht wurde, einige charakteristische Elemente des bestehenden Giuseppe-Meazza-Stadions zu bewahren.
Laut dem von Inter Mailand und AC Mailand beim Mailänder Rathaus eingereichten wirtschaftlichen Machbarkeitsbericht wird der Gesamtwert des neuen Stadions und der umliegenden Projekte nach Fertigstellung im Jahr 2032 voraussichtlich 2,149 Milliarden Euro erreichen. Das gesamte Projekt umfasst nicht nur das Stadion, sondern auch Bürogebäude, Hotels und Gewerbeflächen. Die beiden Vereine gehen davon aus, dass diese Nebenprojekte Einnahmen von 418 Millionen Euro generieren könnten.
Basierend auf aktuellen Schätzungen wird erwartet, dass dieses groß angelegte Immobilienentwicklungsprojekt nach dem Bau des neuen Stadions, dem Verkauf der umliegenden Neubauten und dem Abzug aller Kosten einen Kapitalgewinn von 265 Millionen Euro für die beiden Vereine erzielen wird. Aufgrund des enormen Umfangs des Projekts können sich jedoch während der Bauzeit noch verschiedene Finanzzahlen ändern.
Um den Bau in der zweiten Jahreshälfte 2027 beginnen zu können, müssen die entsprechenden behördlichen Genehmigungen beschleunigt werden. Die für das Projekt zuständige Stadio San Siro Spa hat den Umsetzungsplan im März dieses Jahres eingereicht und wartet derzeit auf die Prüfung und Genehmigung durch die Mailänder Stadtverwaltung. Währenddessen hat die Mailänder Stadtverwaltung das Verfahren zur strategischen Umweltprüfung eingeleitet. Nach Erhalt der abschließenden Stellungnahme wird der technisch-wirtschaftliche Machbarkeitsbericht für das Projekt im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung der relevanten Abteilungen der Region Lombardei zur Umweltverträglichkeitsprüfung vorgelegt.
Gemäß der Vereinbarung zwischen der Mailänder Stadtverwaltung und der Region Lombardei muss der gesamte administrative Genehmigungsprozess bis zum Sommer 2027 abgeschlossen sein, um einen planmäßigen Baubeginn zu gewährleisten.
Tatsächlich haben die Vorarbeiten für den Bau des neuen Stadions bereits begonnen. Im Juni dieses Jahres wurde die historische Kasse an der Südseite des San Siro, die für die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 1990 gebaut wurde und lange Zeit ungenutzt war, abgerissen. Da sich die Baufläche allmählich ausdehnt, wurde in dieser Saison auch die Verkehrsführung rund um das Stadion angepasst, und Parkplätze werden kontinuierlich reduziert. Daher raten die beiden Vereine den Fans, möglichst öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, um das Giuseppe-Meazza-Stadion zu erreichen.
Gleichzeitig steht das Projekt Neues San Siro noch vor juristischen Unsicherheiten. Mehrere Ausschüsse haben Verwaltungsklagen gegen das San-Siro-Projekt eingereicht, und das italienische regionale Verwaltungsgericht wird voraussichtlich in den kommenden Wochen entscheiden. Das bestehende Stadion und die umliegenden Flächen wurden am 5. November an Inter Mailand und AC Mailand verkauft, nachdem der Mailänder Stadtrat dies am 29. September letzten Jahres genehmigt hatte.
Darüber hinaus ist das Projekt auch Gegenstand einer strafrechtlichen Untersuchung, wobei die Behörden derzeit prüfen, ob es zu einer Beeinflussung des Bieterverfahrens gekommen ist. Während die beiden Vereine den Bau des neuen Stadions mit Hochdruck vorantreiben, werden die administrativen Genehmigungen und gerichtlichen Verfahren weiterhin direkten Einfluss darauf haben, ob das Projekt gemäß dem festgelegten Zeitplan fortgesetzt werden kann.
Übersetzt von KI.
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