Laut Diario AS hat die Frage der Nutzungsrechte für das Vallecas-Stadion zu Meinungsverschiedenheiten zwischen verschiedenen Regierungsebenen in Spanien geführt.

Obwohl kein Anpfiff im Stadion stattgefunden hat, hat sich der Wettkampf auf dem Spielfeld über den Rasen hinaus in die politische Arena verlagert. Anfang dieser Woche, nachdem der Stadioneigentümer, die Gemeinschaft Madrid, die Konzession von Rayo Vallecano ausgesetzt und aufgrund des schlechten Zustands des Stadions Renovierungsarbeiten eingeleitet hatte, lieferten sich mehrere Politiker sofort einen heftigen Schlagabtausch in den sozialen Medien.
Nach der Erklärung der Gemeinschaft Madrid war Félix Bolaños, Minister für Präsidentschaft, Justiz und Beziehungen zu den Cortes Generales, der Erste, der sich in den sozialen Medien äußerte und fragte: „Warum beendet die Gemeinschaft Madrid die Konzession des Vallecas-Stadions für Rayo Vallecano aufgrund ihrer eigenen langjährigen Misswirtschaft? Warum tut sie das wenige Tage vor Beginn der Liga und schadet damit den Interessen des Teams? Wird die neue Konzession privatisiert? Hat die Volkspartei es auf Vallecas und Rayo Vallecano abgesehen?“
Mariano de Paco, Minister für Kultur, Tourismus und Sport der Gemeinschaft Madrid, antwortete daraufhin über soziale Medien: „Weil es schwerwiegende Regelverstöße gibt, die extrem hohe Sicherheitsrisiken bergen. Weil es ernsthafte Mängel im Lebenserhaltungssystem gibt, die die Sicherheit massiv gefährden. Weil das System alt ist und bereits gegen regulatorische Auflagen verstoßen hat. Hat die Sozialistische Partei es auf die Sicherheit abgesehen?“, konterte er Bolaños.
Neben Bolaños und de Paco äußerten sich auch andere Politiker verschiedener Parteien in den sozialen Medien. Olga Martínez vom Más Madrid Vallecas-Ableger machte in einem Video in den sozialen Medien den aktuellen Vereinspräsidenten und die Regierung der Gemeinschaft Madrid verantwortlich: „Jahrelange Misswirtschaft hat zu Konsequenzen geführt. Martín Presa hat das Vallecas-Stadion bis zu einem unhaltbaren Punkt verkommen lassen, während die Gemeinschaft Madrid weggesehen hat. Das Stadion ist nicht das Geschäft des Präsidenten; es ist das Zuhause von Rayo Vallecano.“
Zuvor hatte die Más Madrid-Politikerin auch gesagt: „Es riecht nach Profithabgier.“
Reyes Maroto, Vorsitzende und Sprecherin der Sozialistischen Fraktion im Madrider Stadtrat, schloss sich ebenfalls der Kritik an und bezeichnete die Führung der Regionalregierung als „chaotisch und undurchsichtig“ und forderte, dass die Stadionkonzession an Rayo Vallecano zurückgegeben werde. Mariano de Paco wies diese Anschuldigungen in einem Radiointerview zurück und erklärte, dass die Regierung der Gemeinschaft Madrid im Oktober eine Prüfung der Stadionanlagen in Auftrag gegeben hatte und dass der Verein unter der Leitung von Martín Presa nicht sehr kooperativ gewesen sei. Obwohl in Vallecas noch kein eigentlicher Anpfiff erfolgt ist, läuft dieses Spiel bereits, nicht auf dem Rasen, sondern in der politischen Arena.
Übersetzt von KI.
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