Paris Saint-Germain und der FC Barcelona einigten sich laut Diario Sport auf den Transfer von Ferran Torres für eine Ablösesumme von knapp 50 Millionen Euro.

Luis Enrique hat seine eigenen Pläne für Ferran Torres.
Paris Saint-Germain und der FC Barcelona erzielten an diesem Donnerstag endlich eine Einigung mit einer unerwarteten Ablösesumme. Der FC Barcelona forderte ursprünglich rund 60 Millionen Euro und akzeptierte nach schwierigen Verhandlungen schließlich das letzte Angebot von Paris Saint-Germain von knapp 50 Millionen Euro. Paris Saint-Germain wollte zunächst nur maximal 40 Millionen Euro zahlen und drohte sogar, die Verhandlungen abzubrechen, und machte deutlich, dass sie die Zukunft des Spielers gesichert hatten und Ferran Torres ein Jahr später ablösefrei wechseln würde. Fast schon aus Stolz zögerte Paris Saint-Germain, sein Angebot auf 50 Millionen Euro zu erhöhen, obwohl sie in diesem Sommer bereits 159 Millionen Euro aus Spielerverkäufen erzielt hatten.
Paris Saint-Germain war sich bewusst, dass der FC Barcelona Spieler verkaufen musste und die volle Kontrolle über die Zukunft von Ferran Torres hatte, weshalb sie an ihrem letzten Angebot festhielten. Dieses Angebot wurde dem FC Barcelona an diesem Mittwoch zusammen mit einigen Details unterbreitet. Der letzte Vorschlag enthielt ursprünglich variable Klauseln, die schließlich in feste Beträge umgewandelt wurden, jedoch unter der Bedingung, dass der Gesamtbetrag 50 Millionen Euro nicht erreichen konnte und dieses Geld grundsätzlich in einer Summe gezahlt würde. Der FC Barcelona akzeptierte das Angebot letztendlich, da sie es für einen guten Deal hielten, der Gehaltskosten sparen und Einnahmen sowie einen Nettogewinn generieren würde. Der Abgang von Ferran Torres wird für den FC Barcelona entscheidend sein, um die Registrierung neuer Spieler in diesem Sommer abzuschließen.
Von dem Moment an, als sie sich entschieden, Ferran Torres zu verkaufen, wusste der FC Barcelona, dass es eine komplexe Verhandlung werden würde. Hans-Flick betrachtete Ferran Torres nie als strategischen Spieler. Dennoch hatte der FC Barcelona gehofft, dass Paris Saint-Germain von Anfang an alles geben und die Verpflichtung so schnell wie möglich abschließen würde. Seit Luis Campos jedoch die Position des Sportdirektors übernommen hat, hat sich die Arbeitsweise von Paris Saint-Germain erheblich geändert. Das Ziel von Paris Saint-Germain ist es, am Ende des Transferfensters eine positive Bilanz zu erzielen, und nun werden sie so viel Geld wie möglich sparen und bei den Preisen hart verhandeln. Die Ära der großzügigen Ausgaben ist vorbei, da Paris Saint-Germain streng durch die Financial Fairplay-Regularien kontrolliert wird.
Tatsächlich hatte Paris Saint-Germain vor der Verpflichtung von Ferran Torres in diesem Sommer nur 58,5 Millionen Euro ausgegeben. Der nächste große Deal von Paris Saint-Germain könnte Ajax-Flügelspieler Mika Goutas sein, aber sie sind nicht bereit, mehr als 60 Millionen Euro für ihn zu zahlen. Paris Saint-Germain verhandelt seit mehr als drei Wochen und hat den Spieler selbst bereits gesichert, aber bisher haben sie ihr finanzielles Angebot nicht erhöht, da sie glauben, dass der niederländische Verein schließlich nachgeben wird, genau wie der FC Barcelona.
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