Englischen Medienberichten zufolge kam es beim 4:3-Sieg des FC Chelsea über Brighton & Hove Albion in der zweiten Halbzeit zu einem seltenen Ausfall der Kommunikationsausrüstung des Schiedsrichterteams. Schiedsrichter Michael Oliver, die Assistenten, der Vierte Offizielle und das VAR-Team im Stockley Park konnten vorübergehend nicht über ihre normalen drahtlosen Funksysteme miteinander kommunizieren.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit am Sonntag trug Oliver seine übliche Kommunikationsausrüstung nicht. Der BBC zufolge könnte dies das erste Mal seit fast 20 Jahren sein, dass ein Premier-League-Schiedsrichtergespann 45 Minuten lang keine normale drahtlose Kommunikation nutzen konnte.
Englische Schiedsrichter begannen in der Saison 1999/2000 mit Experimenten mit Mikrofonen und Headsets. Nach der Saison 2006/07 wurde fortschrittlichere drahtlose Kommunikationstechnologie allmählich zum Standard. In der Vergangenheit gab es zwar Fälle von Batterie- oder Signalausfällen, aber normalerweise wurde das Spiel kurz unterbrochen, damit Techniker das Problem beheben konnten. Dieses Mal stellte man bei einer Überprüfung vor Ort fest, dass das Ausrüstungsproblem nicht behoben werden konnte, sodass das Schiedsrichtergespann auf traditionellere Schiedsrichtermethoden zurückgreifen musste.
Der Grund für den Ausfall soll die Unfähigkeit des Systems gewesen sein, den Lärm der Zuschauer effektiv herauszufiltern. Normalerweise werden Rufe, Gesänge und Jubelrufe von den Tribünen unterdrückt, um eine klare Kommunikation zwischen den Schiedsrichtern zu gewährleisten. In diesem Spiel hatten Oliver, die beiden Assistenten Stuart Burt und James Mainwaring sowie der Vierte Offizielle Tom Bramall jedoch alle Schwierigkeiten, sich gegenseitig zu hören.
Die Kommunikationsstörung beeinträchtigte auch direkt die normale Funktion des VAR. Video-Assistent Andrew Kitchen konnte nicht wie gewohnt direkt mit Oliver sprechen. Die Beschreibung durch den Schiedsrichter gegenüber dem VAR über seine Einschätzung auf dem Spielfeld bei Schlüsselereignissen wie Elfmetern und Roten Karten ist normalerweise ein wichtiger Bestandteil des VAR-Prozesses.
Zum Ausgleich arbeitete der VAR weiterhin mit einem Backup-System und kommunizierte, indem er Nachrichten an die Uhr des Hauptschiedsrichters sendete. Kitchen konnte unterdessen weiterhin über Funk Kontakt zum Vierten Offiziellen Bramall halten.
Dies bedeutete auch, dass der VAR bei Überprüfungen stärker auf das eigene Urteilsvermögen des Video-Schiedsrichters angewiesen war, anstatt es wie üblich mit der Einschätzung der Situation auf dem Spielfeld durch den Hauptschiedsrichter zu kombinieren.
Trotz der technischen Probleme wurde das Spiel letztendlich erfolgreich beendet, wobei der FC Chelsea Brighton & Hove Albion mit 4:3 besiegte.
Übersetzt von KI.
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