Nach Angaben von Transfermarkt hat der Spieler, der aus der Karlsruher Jugendakademie stammt, beschlossen, die Nationalmannschaft zu wechseln und wird künftig die deutschen Nationalmannschaften auf allen Ebenen unter dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) vertreten.

Für den 20-jährigen Ben Farhat steht nach seinem Wechsel zum SC Freiburg eine weitere wichtige Entscheidung an.
Zuvor hatte Farhat die Jugendnationalmannschaften Tunesiens auf allen Ebenen vertreten. Daher wird er voraussichtlich in der nächsten längeren Länderspielpause seine erste Einberufung in die deutsche U21-Nationalmannschaft erhalten.
Der Angreifer hat bereits 2 Einsätze für die tunesische A-Nationalmannschaft absolviert. Kurz vor der Weltmeisterschaft 2022 entschied sich Farhat jedoch, auf eine Teilnahme am Turnier in Katar zu verzichten.
Sabri Lamouchi, der damalige Trainer der tunesischen Nationalmannschaft, bezeichnete diesen Schritt als „respektlos", während der junge Spieler erklärte, er habe diese Entscheidung getroffen, weil er in der ersten Saisonhälfte aufgrund eines Mittelfußbruchs vier Monate ausgefallen war und befürchtete, dass eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft eine zu große körperliche Belastung für ihn darstellen würde.

Obwohl Farhat von Verletzungen geplagt war, absolvierte er in der letzten Saison dennoch 20 Einsätze für Karlsruhe und steuerte 6 Tore und 2 Vorlagen bei. Sein Marktwert stieg ebenfalls von 3 Millionen Euro auf 10 Millionen Euro, und unter den deutschen Stürmern unter 21 Jahren haben nur vier einen höheren Wert als er.
Für die deutsche U21-Nationalmannschaft stehen in der EM-Qualifikation als nächste Gegner Auswärtsspiele gegen Lettland (26. September) und Malta (30. September) sowie ein Heimspiel gegen Georgien in Bielefeld am 6. Oktober an.
Farhats Wechsel von Karlsruhe zum SC Freiburg: „Eine Win-Win-Situation"
Farhats hervorragende Leistungen in Karlsruhe verhalfen ihm auch zu der Möglichkeit, zum SC Freiburg zu wechseln. Am letzten Transfertag verpflichtete der SC Freiburg den Angreifer für 7,5 Millionen Euro, lieh ihn aber sofort für eine weitere Saison an Karlsruhe zurück, damit er dort seine Entwicklung fortsetzen konnte.
Nach dem Unentschieden gegen Hannover 96 erklärte Farhat, dass diese Vereinbarung für ihn eine „Win-Win-Situation" sei. Er sei auch sehr froh, dass seine Zukunft endlich geregelt sei.
Zuvor galt Eintracht Frankfurt lange Zeit als starker Anwärter auf ihn, doch die Verhandlungen mit Karlsruhe scheiterten über mehrere Wochen hinweg an einer Einigung. Maximilian Senft, der Trainer von Karlsruhe, sagte, er habe nach dem Ende der Transferverhandlungen deutlich gespürt, dass Farhat „viel entspannter" sei.
Farhat erklärte, Karlsruhe sei wie ein „zweites Zuhause" für ihn gewesen.
„Ich bin froh, dass ich noch hierbleiben kann. Ich hoffe, dass ich in Karlsruhe mein Bestes geben und dem Team weiterhin mit meinen Fähigkeiten, meiner Kreativität und meinem Siegeswillen helfen kann, damit wir noch eine sehr gute Zeit zusammen haben."
Bislang absolvierte er in dieser Saison 4 Einsätze, davon 2 von Beginn an, und steuerte 1 Vorlage bei. Nach 4 Runden hat Karlsruhe 5 Punkte und liegt auf Platz 9.
Karlsruhes Kapitän Marvin Wanitzek glaubt ebenfalls, dass Farhats Wechsel zum SC Freiburg „eine sehr intelligente Lösung für alle Beteiligten" sei.
„Es war eine sehr schwierige Zeit für diesen jungen Mann und ein großer Druck für ihn. Aber er hat nichts getan, was er nicht hätte tun sollen, er hat sich immer sehr professionell verhalten. Wir sind froh, dass er noch hierbleiben kann."
Übersetzt von KI.
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