Laut italienischen Medien wie SportMediaset signalisieren die europäischen Wettbewerbe, dass italienische Teams proaktiver spielen sollten – und einige Teams zeigen bereits, dass sie diesem Signal folgen.

Nach der ersten Runde der Champions League hatten die italienischen Teams eine Bilanz von zwei Niederlagen, einem Unentschieden und einem Sieg. Auf den ersten Blick mag diese Leistung weniger als ideal erscheinen, doch ein genauerer Blick auf die Spiele offenbart eine weitaus positivere Situation.
Inter Mailand, AS Rom und Como spielten trotz unterschiedlicher Ergebnisse alle einen proaktiven, ballkontrollierenden Offensivfußball.
Inter Mailand traf im Bernabéu auf Real Madrid, AS Rom spielte auswärts gegen Fenerbahçe und Como empfing Leipzig im Sinigaglia-Stadion. Der rote Faden in allen drei Spielen war der offensive Spielstil der italienischen Teams. Dies stellt eine klare Verbesserung gegenüber dem Eindruck dar, den italienische Teams in den letzten Jahren im europäischen Fußball hinterlassen haben. Ähnliche Veränderungen zeichnen sich auch in der Serie A ab, wo immer mehr Teams bereit sind, direkter zu agieren und sich nicht mehr übermäßig auf taktischen Konservatismus zu verlassen.
Gasperini und Chivu bewiesen, dass eine Dreierkette nicht gleichbedeutend mit einer reinen Fünferkette ist, die ausschließlich defensiv spielt. Sowohl Inter Mailand als auch AS Rom stellten ihre Gegner unter direkten Druck und gaben ihnen folglich viele Chancen. Inter Mailand kassierte zwei Gegentore gegen Real Madrid; hätten die Spieler von Real Madrid vor dem Tor ruhiger agiert, wäre das Ergebnis möglicherweise noch deutlicher ausgefallen. Doch von der ersten Minute an zeigte Inter Mailand eine proaktive Einstellung und Spieldynamik, indem sie Real Madrid konsequent unter Druck setzten. Dasselbe galt für AS Rom, das das Spieltempo über weite Strecken einer relativ engen Partie kontrollierte. Como wiederum war Leipzig, einem Team, das seit vielen Jahren an der Champions League teilnimmt, überlegen.
Die Schwäche dieser Runde war SSC Neapel. Neapel traf auf FC Arsenal, eines der stärksten Teams Europas, wirkte aber im aufstrebenden Trend des italienischen Fußballs immer noch wie ein Außenseiter. Allegri versuchte, die Taktik von 2021 gegen Chelsea zu replizieren: Damals gewann sein Juventus mit 1:0 an der Stamford Bridge durch solide Defensive. Nach drei aufeinanderfolgenden Niederlagen gegen Como, Inter Mailand und FC Arsenal wirkt Allegris konservativer Fußballstil hingegen überholt und kann nicht mehr zu Ergebnissen führen.
Übersetzt von KI.
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