Der brasilianische Stürmer Romário kommentierte in seiner Kolumne das Spiel Brasiliens gegen Marokko. Er hielt Vinícius für Brasiliens besten Spieler, während Raphinha unterdurchschnittlich abschnitt, und äußerte auch Bedenken zur allgemeinen Form des Teams.

Romário erklärte: „Ich denke, jeder kann sehen, dass Vinícius Brasiliens bester Spieler in diesem Spiel war. Nicht nur, weil er getroffen hat, sondern vor allem, weil er ständig für Gefahr sorgte – besonders in der ersten Halbzeit war er derjenige, der am meisten wagte, den Ball nach vorne zu bringen. Was Raphinha betrifft: ehrlich gesagt war er heute nicht bei der Sache und spielte nicht auf seinem üblichen Niveau. Dennoch bin ich für diese FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft sehr optimistisch, was ihn angeht.
Das Problem mit den Außenverteidigern ist wie immer ungelöst. Ibanez konzentrierte sich hauptsächlich auf die Verteidigung – um es offen zu sagen, er agierte eher wie ein Innenverteidiger auf dem Flügel und fehlte es ihm an den Läufen und aktiven Überlappungen eines echten Außenverteidigers. Danilos Einwechslung in der zweiten Halbzeit brachte eine leichte Verbesserung, aber ehrlich gesagt haben wir im Moment niemanden, der Wesley wirklich ersetzen kann. Douglas Santos auf der linken Seite machte keine Fehler, hatte aber während des gesamten Spiels wenig Präsenz.
Andererseits erkannte Romário auch Marokkos Spielstrategie an. Marokko schränkte Brasiliens Spielaufbau von hinten früh im Spiel effektiv ein und erzielte schließlich das Eröffnungstor durch Saïvari.
Zur Leistung Marokkos sagte Romário: „Ich muss zugeben, Marokko hat insgesamt tatsächlich besser gespielt als Brasilien. Ihr Ballbesitz und ihre Passquoten waren gut, ihre defensive Positionierung war solide, und sie wussten, wie man den Ball von hinten herausbringt und Räume zum Angreifen findet. Dieser Bouabadi hat mich wirklich beeindruckt – er spielte sehr reif. Mit erst 18 Jahren ist seine Fußballtechnik bereits bemerkenswert, und er ist überall auf dem Feld präsent: Er kann laufen, organisieren und tackeln. Wenn er sich so weiterentwickelt, hat dieses Kind definitiv eine große Zukunft.
Ehrlich gesagt hatten wir in diesem Spiel gegen Marokko nie das Gefühl, dass Brasilien von Anfang bis Ende garantiert gewinnen würde. So im ersten Spiel zu spielen bedeutet, dass es im nächsten Spiel nicht nur ums Gewinnen gehen darf – die Leistung muss sich deutlich verbessern, und sie müssen überzeugend gewinnen, idealerweise mit guter Tordifferenz. Aber ich glaube immer noch an dieses Team."
Übersetzt von KI.
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