Juventus Turin hat seine Sommertransferaktivitäten abgeschlossen und neun neue Spieler verpflichtet, um seinen Kader grundlegend umzugestalten.

Nach nur Platz 6 in der Serie A in der letzten Saison hofft Juventus Turin, das Team durch diese Verpflichtungen wiederzubeleben. Die neuen Spieler verbessern die physische Leistungsfähigkeit und den Größenvorteil des Teams erheblich. Trainer Spalletti hat nun für fast jede Position mindestens zwei brauchbare Optionen zur Verfügung. Der Verein trägt jedoch immer noch eine historische Last mit sich, da viele hochbezahlte Überschussspieler schwer zu verkaufen sind und die Regeln des Financial Fairplay jede Bewegung des Teams ständig einschränken.
Schwere historische Last: das Erbe von Überschusssspielern und hohen Gehältern
Um Juventus Turins Transferfenster zu bewerten, darf man das problematische Erbe nicht ignorieren, das Carnevali und Massara bei ihrer Amtsübernahme hinterlassen haben: eine große Anzahl von Überschusssspielern, die sich in der ersten Mannschaft angesammelt hatten, und extrem hohe Spielergehälter, die sich die meisten Serie-A-Teams nicht leisten konnten. Gepaart mit der fehlenden Teilnahme an der Champions League in dieser Saison verfolgte Juventus Turin zwei Hauptziele für das Sommertransferfenster: zum einen die Verbesserung der gesamten Wettbewerbsfähigkeit des Teams; zum anderen einen reibungslosen Betrieb innerhalb des komplexen Rahmens der Financial-Fairplay-Regeln, um das Risiko von Verstößen zu vermeiden. Nach den Ergebnissen wurde jedoch nur ein Teil dieser Mission erfüllt.
Neue Verpflichtungen verbessern die physischen Eigenschaften erheblich, mit einer Durchschnittsgröße von 189 cm
Die Ankunft von Neuzugängen wie Ekhator, Çelik, Kolo-Muani, Kerim Alajbegovic, Lucumí, Vicario, Kamil Grabara und Walterson hat die durchschnittliche Größe der Juventus-Neuzugänge auf 189 cm gebracht. Darunter ist der 24-jährige deutsche Stürmer Walterson ein wichtiger großwüchsiger Spieler, der 198 cm misst und explosive physische Attribute besitzt. Zusammen mit dem 194 cm großen Vicario und dem 195 cm großen Kamil Grabara, zwei Torhütern, wurde der physische Standard des Teams erheblich erhöht. Im Gegensatz zu traditionellen Mittelstürmern verfügt Walterson über feine Fußtechnik und bewegliche Abläufe und kann mehrere Angriffspositionen spielen, etwa Mittelstürmer und zweite Spitze. Er kann als Stabilisator dienen oder sich ins Aufbauspiel zurückfallen lassen. In der letzten Saison hatte Juventus Turin oft Schwierigkeiten, physische Vorteile in Tore umzumünzen. Die Ankunft dieses „technischen Riesen" bereichert das taktische Angriffssystem des Teams erheblich und ist gut auf die hochintensiven physischen Zweikämpfe der Serie A abgestimmt.
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