In der Sendung „Le Foot Toujours" sprach der Journalist Stefano Borghi über die Leistung von Inter Mailand in den ersten beiden Ligaspielen.

„Meiner Meinung nach beweist dies erneut, dass diese Mannschaft einen klaren Spielstil hat und gleichzeitig verschiedene Spielweisen umsetzen kann. Dies ist auf die Tiefe des Kaders, die Reife der Mannschaft, den in der letzten Saison aufgebauten Zusammenhalt und die Arbeit des Cheftrainers zurückzuführen. Gegen Monza sah man ein Spiel, das direkt den Stürmer suchte, weil die Spielweise es verlangte: Jurics Gegner praktizierten Manndeckung, und gegen einen technisch leicht unterlegenen Gegner führte das Gewinnen der Zweikämpfe mit dem Stürmer und das Einbeziehen aller in den Angriff zu einem 4:1-Sieg.
Gegen Cagliari war die Ausgangslage genau umgekehrt: Man musste ein strukturiertes Angriffsspiel aufbauen, man musste aktiv Torchancen erarbeiten, und man schaffte 30 Torschüsse und gewann letztendlich 1:0, obwohl das Spielende etwas eng war – schließlich war es erst der zweite Spieltag der Liga, und Cagliari selbst ist eine gut organisierte Mannschaft. Inter Mailand zeigte jedoch viele Variationen in ihrem Spielstil. Ich denke, das ist ein sehr wichtiges Signal für einen Trainer und für eine Mannschaft, die in allen Wettbewerben weit kommen will."
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