Montolivo, ehemaliger italienischer Nationalspieler und Kapitän von AC Mailand, äußerte sich zu seinen Einschätzungen der neuen Serie-A-Saison.

Zunächst stehen die großen Ligaspiele an, dann das Champions-League-Debüt der italienischen Teams

Inter gegen SSC Neapel ist bereits sehr wichtig, sogar wichtiger als Juventus gegen AC Mailand, weil es die Champions-League-Kampagnen beider Teams und die gesamte Saison beeinflussen wird. Das erste europäische Spiel von Neapel gegen Arsenal wird hart, aber es wäre anders, wenn sie zuerst den Serie-A-Meister schlagen würden. Inter muss emotional auf Mourinhos Real Madrid vorbereitet sein, und Roma wird ebenfalls auf ihn treffen. Es ist wunderbar, diese spannenden Geschichten mit Leuten zu erzählen, die sie hautnah miterlebt haben, wie Costacurta, Di Canio, Zenga, Bergomi und Del Piero", sagte der ehemalige Kapitän von AC Mailand und der italienischen Nationalmannschaft, der nun Sky-Sport-Kommentator ist.

Sind die vier italienischen Teams in der Champions League auch Favoriten auf den Ligasieg?

„Roma, Como und Inter sind alle bereit. Der vierte Platz ist noch offen: Neapel liegt vielleicht noch leicht vor Juventus und AC Mailand, die beide noch im Aufbau sind. De Bruynes Position muss geklärt werden, und es hängt auch davon ab, wann McTominay zurückkehrt. Højlund muss vor dem Tor egoistischer sein. Von den vier Teams hat Neapel am wenigsten vom Transfermarkt profitiert."

Wer hat sich am meisten verstärkt?

„Mit den Neuzugängen Gonçalo Ramos und Waldschmidt haben Amorim und Spalletti die Spieler gefunden, die sie brauchten. Aber Inter hat das Beste gemacht. Palastra kam nicht, aber sie haben sich verstärkt, ohne exorbitante Summen auszugeben, und haben zudem drei englische Nationalspieler geholt. Jetzt fehlt ihnen nur noch ein Spieler, der Gegner schlagen kann."

Welcher neu hinzugekommene Mittelfeldspieler in der Serie A gefällt Ihnen am besten?

„Kessié kann das Spiel verändern. Juventus wäre gut für ihn gewesen, aber jetzt hat ihn Atalanta Bergamo, und Atalanta muss sich auch an Sarris Ideen anpassen. Diese Umstellung ist notwendig, aber die Spieler denken noch zu viel nach. Sie könnten in der Liga für Wirbel sorgen und in der Conference League weit kommen."

Wird AC Florenz die Wende schaffen?

„Ich denke schon. Grosso muss die Schatten der letzten Saison abschütteln und die Neuzugänge integrieren. Was mir am meisten Sorgen bereitet, ist der Angriff: Die Spieler sind gut, aber niemand hat die Fähigkeit, 20 Tore zu schießen."

Was ist mit der italienischen Nationalmannschaft? Romano hat einen Schweizer Pass, und Parma auch einen deutschen, wie Sie.

„Mancini und Malagò haben Recht, diese Spieler zu verfolgen, so wie sie zuvor Tresoldi verfolgt haben. Sie sind alle wertvoll. Es gibt zu wenige starke junge italienische Spieler."

Haben Sie jemals darüber nachgedacht, für Deutschland zu spielen?

„Mein Traum war es schon immer, das blaue Trikot zu tragen. In den 1990er Jahren wusste in Deutschland, glaube ich, niemand, dass ich halb Deutscher war. Das war eine andere Zeit."

Was halten Sie vom allgemeinen Niveau des italienischen Fußballs?

„Wir hinken bei der individuellen Technik hinterher. Inter ist unser bestes Team, und es gibt sieben oder acht Teams in Europa, die vor ihnen liegen."

Wie kann man die Lücke schließen?

„Durch Ideen, Organisation und Pragmatismus. In der Champions League darf man gegen schwächere Gegner keine Fehler machen. Inter muss unter die Top Acht kommen, und andere Teams müssen um Playoff-Plätze kämpfen. Die Champions League mit 36 Teams ist wie ein großer Spielplatz. In der alten Gruppenphase waren viele Qualifikationsplätze oft nach zwei Spielen entschieden. Jetzt bleibt es bis zur letzten Runde der gleichzeitigen Spiele spannend."

Was ist mit der Auslosung?

„Inter hatte eine gute Auslosung: Shakhtar, Feyenoord, Stuttgart und Slovan Bratislava sind keine ernstzunehmenden Gegner. Die anderen Teams haben einen schwierigeren Weg."

Das erste Spiel der Roma wird gegen Fenerbahçe sein, wo Lukaku spielt.

„Ihre Auswärtsspiele sind nicht einfach, aber sie sind sehr stark. Malen hat die Chance, sich nach einer mittelmäßigen Weltmeisterschaft zu beweisen. Was Como betrifft, erwarte ich gegen Leipzig, dass sie mit mehr Wirkung spielen, auch wenn sie auf intelligente Weise etwas aggressiv sind."

Wer sind Ihre Top-Favoriten?

„Paris Saint-Germain und Barcelona. Barça hat mit Rodri das Gleichgewicht gefunden, das ihnen zuvor gefehlt hat. Mein Geheimfavorit ist Como: Mit Kean haben sie die Chance, Europa zu überraschen."

Übersetzt von KI.

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