Laut Football and Finance Italy hat die Stadtverwaltung von Genua einen Beschluss zum Sanierungsprojekt des Luigi-Ferraris-Stadions verabschiedet. Die Stadionrenovierung wird über ein Erbbaurechtsmodell mit einer maximalen Laufzeit von 90 Jahren durchgeführt, wobei das Eigentum am Stadion bei der Stadtverwaltung von Genua verbleibt.

Der Beschluss umfasst das Luigi-Ferraris-Stadion, die Villa Mussi Piantelli und zugehörige Nebenflächen mit einer maximalen Erbbaurechts-Laufzeit von 90 Jahren.
Das gesamte Renovierungsprojekt soll eine Investition von 108 Millionen Euro umfassen und im Rahmen eines öffentlich-privaten Partnerschaftsmodells umgesetzt werden. Der Erwerber des Erbbaurechts wird durch eine öffentliche Ausschreibung ermittelt. Projektträger ist Genova Stadium S.r.l., ein Unternehmen, das zu 50 Prozent gemeinsam von FC Genua und Sampdoria getragen wird.
Nach aktuellem Plan werden die ersten 50 Jahre des Erbbaurechts kostenlos gewährt. Ab dem 51. Jahr bis zum Ablauf des Nutzungsrechts muss der Betreiber die entsprechenden Gebühren in Raten an die Stadtverwaltung von Genua entrichten. Der geschätzte Gesamtwert des Erbbaurechts beträgt etwa 17,17 Millionen Euro.
Der Erwerber des Nutzungsrechts wird für die Stadionrenovierung und die operative Verwaltung der gesamten Anlage verantwortlich sein sowie alle erforderlichen Arbeiten für die tägliche Instandhaltung, größere Reparaturen und den Unterhalt der zugehörigen Einrichtungen übernehmen.
Das Eigentum am Ferraris-Stadion ändert sich dadurch nicht und verbleibt im öffentlichen Besitz. Nach Ablauf der 90-jährigen Frist oder im Falle einer vorzeitigen Beendigung des Erbbaurechts gehen das Stadion, die Villa Mussi Piantelli und alle in diesem Zeitraum errichteten Einrichtungen vollständig in den Besitz der Stadtverwaltung von Genua über.
Die Bürgermeisterin von Genua, Silvia Salis, erklärte: „Von Anfang an wollte ich, dass die Renovierung des Ferraris-Stadions zwei Anforderungen gleichzeitig erfüllt: Zum einen sollte Genua ein modernes, sicheres Stadion erhalten, das der Stadt würdig ist, und zum anderen sollte weiterhin sichergestellt werden, dass dieses Gut in öffentlichem Besitz verbleibt."
Sie fügte hinzu: „Mit diesem Beschluss bewegen wir uns weiter in die festgelegte Richtung und schaffen die Voraussetzungen für eine wichtige Investition, während wir gleichzeitig die Verpflichtungen klären, die die für den Bau und die langfristige Instandhaltung des Stadions verantwortliche Partei in Zukunft übernehmen muss."
Übersetzt von KI.
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