Nach dem 2:2-Unentschieden von Bayer Leverkusen gegen Augsburg bemängelten Kapitän Edmond Tapsoba und Vizekapitän Patrik Schick mentale Probleme der Mannschaft.

Nach dem vermeidbaren 2:2-Unentschieden in Augsburg wurde die mangelnde Chancenverwertung von Bayer Leverkusen in der Defensive kritisiert. Edmond Tapsoba betonte jedoch, dass die gleiche mangelnde Einstellung im Angriff vorhanden war. Sowohl Kapitän Edmond Tapsoba als auch Vizekapitän Patrik Schick sind der Meinung, dass das Problem mental ist.
Patrik Schick wurde beim 2:2-Unentschieden gegen Augsburg eingewechselt und erzielte den Ausgleich mit einem genialen Hackentor. Nach fünf Gegentoren in zwei Auswärtsspielen sagte Patrik Schick: „Wir kassieren zu viele Gegentore, das ist meine Meinung. Es ist immer schwer, auswärts drei Tore zu schießen.“ Der 30-jährige Stürmer hat sicherlich Recht, besonders wenn man auf Gegner wie Augsburg oder Elversberg (2:3) trifft.
Patrik Schicks Ansicht stimmt mit der von Geschäftsführer Rolfes überein. Rolfes kritisierte nach dem Spiel hauptsächlich die „mangelnde Chancenverwertung in der Defensive“ der Mannschaft. Doch obwohl solche Kritik berechtigt ist, übersieht sie einen Aspekt: das ebenso unentschlossene Spiel von Bayer Leverkusen im Angriff.
In der ersten Halbzeit hatte Bayer Leverkusen klar die Oberhand, hatte aber nur drei wirklich gefährliche Chancen, was nicht viel war. Obwohl Angriffe um Moussa Diaby und Afonso Moreira ständig Raum fanden und Bayer Leverkusen immer wieder Tempo nutzte, um hinter Augsburgs letzter Abwehrreihe zu gelangen, nutzte die Auswärtsmannschaft diese Gelegenheiten selten für echte Torchancen.
Diaby machte auf dem unebenen Spielfeld einige untypische technische Fehler. Moreiras Präsenz war viel schwächer, und seine anschließenden Schlüsselpässe oder potenziell gefährlichen Flanken waren nicht präzise genug. Linksverteidiger Miguel hatte eine ähnliche Situation, als er einen brillanten Lupferpass von Facundo Medina erhielt und im linken Mittelfeld des Strafraums Platz hatte, aber den Ball trotz fehlender Bedrängnis nicht zu einem Mitspieler passte.
„Wenn man das Spiel so entscheiden kann, wie wir es in der ersten Halbzeit getan haben, muss man es beenden und dann versuchen, die Situation zu kontrollieren“, fasste Kapitän Edmond Tapsoba die Trägheit im Angriff nach dem Spiel zusammen, ein Problem, das nicht so viel Aufmerksamkeit erhielt wie die defensiven Probleme.
Bayer Leverkusen erspielte sich 10 Chancen gegen Elversberg, weitere 10 gegen Union Berlin und jetzt 9 Chancen gegen Augsburg, erzielte aber insgesamt nur 8 Tore, was eindeutig keine hervorragende Effizienz ist. Zudem hat Patrik Schick bereits 3 Tore erzielt und Kofane 2 Tore, sodass die Leistung der beiden Stürmer eigentlich nicht schlecht ist.
Patrik Schicks Kritik zielt daher nicht nur auf die Defensive ab, sondern betrifft auch die Offensivleistung. Patrik Schick sagte: „Alle Spieler, die für Bayer Leverkusen spielen, sind sehr talentiert, aber Talent allein reicht nicht aus. Um in der Bundesliga zu gewinnen, braucht man andere Dinge.“ Er betonte: „Man braucht ein Gesamtpaket.“ Dazu gehören auch eine unerschütterliche Ausführung und ein starker Siegeswille.
Allerdings zeigt Bayer Leverkusen oft eine gewisse Rücksichtslosigkeit, weil sie zu einfach spielen. Erst nach einem 1:2-Rückstand in Augsburg schaltete die Mannschaft auf vollen Angriff um. Diese Tatsache missfiel Edmond Tapsoba sehr, der feststellte: „Wir können nicht warten, bis wir zwei Gegentore kassiert haben, bevor wir reagieren. Wir müssen zuerst handeln.“
Bayer Leverkusen versagte erneut, was auch Edmond Tapsoba verwirrte. Genau wie im Elversberg-Spiel kassierte Bayer Leverkusen direkt nach der Halbzeit ein Tor, obwohl sie zu Beginn bereits mit 0:3 zurücklagen, und nun kassierten sie kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit zwei schnelle Gegentore. Was Edmond Tapsoba noch mehr verwirrte, war, dass Cheftrainer Carles Martínez bereits in der Halbzeit vor dieser gefährlichen Situation gewarnt hatte.
Auf die Frage, warum Bayer Leverkusen aus dem Elversberg-Spiel nicht gelernt hatte, sagte Edmond Tapsoba: „Wenn ich das wüsste, wären wir nicht zum zweiten Mal in dieser Situation.“ Gleichzeitig analysierte er gelassen: „Es scheint, dass wir noch einen kleinen Weg vor uns haben, um als Team wieder zusammenzufinden.“
Edmond Tapsobas Aussage deutet klar darauf hin, dass die Denkweise jedes Spielers nicht ganz stimmte. Er forderte: „Jeder muss sich darüber im Klaren sein, was wir tun müssen, welche Art von Gegner wir haben und welche Art von Spiel wir spielen werden.“ Seine Aussage, wie die von Patrik Schick, deutet auf mentale Probleme hin.
Denn eines ist klar: Ohne die entsprechende Ernsthaftigkeit wird diese Mannschaft, die auf den meisten Positionen gut besetzt ist, weitere Enttäuschungen erleiden, und dies wird ihre Fähigkeit, ihre Ziele zu erreichen, gefährden.
Übersetzt von KI.
Die AF-Website ist jetzt online! Vollständige Nachrichten, Kommentare, Spieldetails und Statistiken auf dem Computer. Besuchen Sie: www.allfootballapp.com
Bayer Leverkusen
Simon Rolfes
Patrik Schick
Edmond Tapsoba
Tutti i commenti